Fussball

Bendtner mit 180-Grad-Kehrtwende

BT/svs
Kopenhagen
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Nicklas Bendtner scheint sich mit dem Urteil abgefunden zu haben. Foto: Schrøder, Tor Erik/Ritzau Scanpix

Fußballspieler Nicklas Bendtner wird jetzt doch nicht in Revision gegen das vom Kopenhagener Stadtgericht ausgesprochene Urteil gehen. Damit steht auch eines fest. Das Urteil ist damit rechtskräftig und Nicklas Bendtner muss für 50 Tage ins Gefängnis. Dies teilte die Kopenhagener Staatsanwaltschaft auf Twitter mit.

„Nicklas Bendtner ist nicht mit der Entscheidung des Stadtgerichts einer Meinung, aber er möchte jetzt die Sache hinter sich legen und sich voll auf seinen Verein und seine Familie konzentrieren. Es ist eine Entscheidung, für die ich vollstes Verständnis habe und darüber hinaus habe ich keine weiteren Kommentare“, so sein Nicklas Bendtners Anwalt Anders Nemeth.

So wären die Möglichkeiten für Nicklas Bendtner, um seine Strafe abzubüßen:

Zeitpunkt

Es ist noch nicht festgelegt, wann er seine Strafe abbüßen muss. Der Verurteilte und die Bewährungshilfe werden in Dialog gehen und hier kann der Verurteilte Wünsche äußern, wann er die Freiheitsstrafe absitzen möchte. Das bedeutet, dass Bendtner einen Zeitpunkt wählen könnte, der ihm zeitlich gelegen wäre. Beispielsweise dann, wenn er keine Punktspiele für seinen Verein bestreiten soll.

Fußfessel oder Gefängnis

Der Verurteilte kann den Wunsch äußern seine Strafe mittels elektronischer Fußfessel abzubüßen. Es müssen hier einige Bedingungen erfüllt sein. Der Verurteilte muss eine feste Arbeit und einen Wohnsitz in Dänemark haben. Und viele wichtiger, er muss in Dänemark wohnen, damit die Bewährungshilfe Kontrollbesuche durchführen kann.


Nicklas Bendtner erfüllt viele Bedingungen, aber er wohnt in Norwegen. Wenn er also eine Fußfessel wählt, muss er nach Dänemark ziehen. Hier besitzt er auch eine Wohnung.

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