Handball

„TM Tønder ist mein Verein“

Timo Fleth
Timo Fleth Volontär
Tondern/Tønder
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Foto: Scanpix

Handballer Kristian Klitgaard hat seinen Wechsel zurück nach Nordschleswig von Bjerringbro-Silkeborg nicht bereut.

53 Treffer bei 87 Versuchen hat die Statistik für den Rückkehrer zu den Handballern von TM Tønder, Kristian Klitgaard, im bisherigen Saisonverlauf gezeigt. Dabei gehört unter anderem mit 20 von 26 verwandelten Siebenmetern auch die Nervenstärke von der Strafwurflinie zu den besondern Merkmalen des 31-Jährigen. Auch wenn Klitgaard nicht durchweg mit seiner ersten Halbserie bei den Tonderanern zufrieden gewesen ist, besteht für ihn kein Zweifel, dass er am richtigen Ort gelandet ist.

„TM Tønder ist mein Verein, und ich liebe es, in der Stadt und im Verein zu sein. Ich habe zu keinem Zeitpunkt meinen Wechsel bereut“, so der 31-Jährige, der für den Wechsel nach Nordschleswig die Möglichkeit, sich weiter mit Bjerringbro-Silkeborg auf europäischer Bühne zu zeigen , ausgeschlagen hat. Dass zwischen den Vereinen sehr große Unterschiede herrschen, verhehlt Klitgaard dabei nicht, den Größten hat der 31-Jährige dabei in der Professionalisierung ausgemacht.

„Da gibt es einen sehr großen Sprung. Bei BSV sitzen absolute Profis, die die Geschicke des Vereins steuern. Da musstest du dich als Spieler ausschließlich um den Handball kümmern. Alles andere wurde dir abgenommen. Wenn dir etwas gefehlt hat, wurde dafür gesorgt. Das war schon sehr angenehm. Jetzt sieht der Alltag mit einem Job und Training abends natürlich ganz anders aus“, so Kristian Klitgaard. TM Tønder sieht der Linksaußen aber auf dem richtigen Weg.

„Ich hoffe sehr, dass wir auch in Tondern es schaffen, so professionell zu werden. Auch hier sitzen sehr gute Personen in den entscheidenden Positionen, die den Verein in diese Richtung schieben wollen. Es liegt an uns allen, dabei zu helfen“, so Klitgaard, der keinen Zweifel daran aufkommen lässt, auch selbst dabei mithelfen zu wollen.

Dass auf dem Feld dabei noch nicht alles rund gelaufen ist, verhehlt Kristian Klitgaard nicht.

„Das war schon ein ordentliches Auf und Ab. Ich habe gute Spiele geliefert, aber auch ganz schlechte. Meine Frustration rührt dann daher, dass ich nach meiner Rückkehr so unglaublich gerne gut spielen würde und der Mannschaft helfen würde. Das muss ich besser abschütteln können, dann kann ich auch eine große Hilfe sein“, so der 31-Jährige selbstkritisch.

Die Hoffnung auf den Klassenerhalt mit „seinem Verein“ hat Kristian Klitgaard in jedem Fall noch lange nicht aufgegeben.

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