Handball

SønderjyskE-Handballerinnen feierten nie gefährdeten Sieg

Timo Fleth
Timo Fleth Volontär
Apenrade/Aabenraa
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SønderjyskE-Trainerin Olivera Kecman hatte trotz der Dominanz regen Mitteilungsbedarf. Foto: Karin Riggelsen

Die SønderjyskE-Handballerinnen hatten beim 30:21-Sieg gegen TMS Ringsted von Beginn an das Heft des Handelns in der Hand. Eine sehr dominante erste Halbzeit verwalteten die Hellblauen im Stile einer Spitzenmannschaft und behaupteten somit Platz zwei in der 1. Division souverän.

"Heute haben wir das kollektive Spiel gezeigt das ich mir schon lange gewünscht habe. Die Spielerinnen haben ihre Rollen gefunden und füreinander gearbeitet. In der zweiten Halbzeit Wechsel ich etwas mehr und wir fallen etwas im Niveau. Alle Spielerinnen konnten sich aber zeigen und Selbstbewusstsein holen. Das war eine Investition in die Zukunft", so SønderjyskE-Trainerin Olivera Kecman zufrieden.

Von Beginn an zeigte sich die Heimmannschaft schneller und aggressiver in allen Facetten. Auch das Spiel der Gäste im sieben gegen sechs stoppte die Gastgeberinnen nicht. Immer wieder wurde mit viel Tempo umgeschaltet und sich beste Chancen erspielt.

Die Gäste konnten sich ob des 7:17-Rückstandes zur Pause sogar noch glücklich schätzen. SønderjyskE hatte unterwegs einige Möglichkeiten ausgelassen, an der enormen Dominanz der Hellblauen änderte dies aber nichts.

Die SønderjyskE-Handballerinnen kontrollierten auch in der zweiten Halbzeit das Geschehen nach Belieben und konnten bei Bedarf einen Gang hochschalten.

Am Ende feierte die Heimmannschaft einen nie gefährdeten 30:21-Sieg, wahrte damit die weiterhin ausgezeichneten Aufstiegschancen und behauptete die Position als Verfolger von Tabellenführer EH Aalborg in der 1. Division.

"Entscheidend in den verbliebenen neun Spielen wird der Kopf sein. Wir haben gerade im Bereich der mentalen Stärke einen Schritt nach vorne gemacht und müssen jetzt sehen ob wir das über die Distanz halten“, so Kecman, die Optimismus beim Unterfangen Aufstieg versprüht.

SønderjyskE – TMS Ringsted (17:7) 30:21

SønderjyskE: Claudia Rompen (1), Hafdis Renötudottir – Yasmin Sieljacks (1), Celina Hehnel Hansen (1), Ricka Falk Gindrup (1), Emma Kiellberg (2/1), Sara Mitova (3), Pernille Johannsen (6), Helena Løjborg (6), Rikke Hoffbeck, Nina Bech, Anne-Sophie Johannsen, Leonora Demaj (4/1), Emily Baunsgaard (3), Caroline Rasmussen (2).

TMS Ringsted: Kamilla Davidsen, Julie Skipper Mosgaard (1) - Siw Matras Larsen, Katrine Thomsen, Natascha Wollesen(5/2), Trine Mortensen (3), Amanda Dahl (1), Ida Kingo, Emma Ejdrup Navne (1), Sofie Lang Fritsbøger, Cecilie Dalmose (3), Louise Wendelbo Lindeløv (6), Charlotte Bisser (1).

Zeitstrafen: 3:0. Siebenmeter: 4:2.

Schiedsrichter: Malene Kroløkke Lythje/Pernille Hansen.

Zuschauer: 477.

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Leitartikel

Gwyn Nissen
Gwyn Nissen Chefredakteur
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