Handball

SønderjyskE-Handballerinnen bleiben im Aufstiegsrennen

Timo Fleth
Timo Fleth Volontär
Apenrade/Aabenraa
Zuletzt aktualisiert um:
SønderjyskEs Caroline Amalie Rasmussen hat sich immer besser bei den Hellblauen zurecht gefunden. Foto: Karin Riggelsen

Die SønderjyskE-Handballerinnen behaupten mit dem deutlichen 37:22-Sieg gegen AGF Relegationsplatz drei und halten das letzte Fünkchen Hoffnung auf den direkten Aufstiegsplatz zwei am Leben.

Die SønderjyskE-Handballerinnen haben beim 37:22-Sieg gegen AGF den Unterschied zwischen Ligaspitze und Tabellenkeller deutlich gemacht. Bereits nach 20 gespielten Minuten konnten die Hellblauen anfangen zu experimentieren, ohne dass die Überlegenheit gelitten hat. Der Wille Relegationsplatz drei zu verteidigen war deutlich zu sehen. Den direkten Aufstieg hingegen hat SønderjyskE-Trainerin Olivera Kecman bei drei punkten Rückstand auf Skanderborg und noch zwei ausstehenden Spielen abgeschrieben.

"Den direkten Aufstieg haben wir abgehakt und die Enttäuschung auch schon verarbeitet. Wir haben den Aufstieg nicht gegen Skanderborg verpasst, sondern in den Spielen gegen Roskilde, Gudme oder Fredericia. In der kommenden Saison greifen wir wieder an, aber die Spielzeit war auch keine Katastrophe. Die Spiele gegen Ajax sind Bonus und für uns ohne jeden Erwartungsdruck. Wir werden das Erlebnis mitnehmen und weiter darauf aufbauen. Noch warten aber zwei Spiele und gerade gegen Roskilde haben wir nach der Hinspielniederlage noch etwas gut zu machen", so SønderjyskE-Trainerin Olivera Kecman überraschend abgeklärt nach dem verpassten Saisonziel.

Spielfreude und pure Motivation strahlten die SønderjyskE-Handballerinnen aber gegen AGF nach der Länderspielpause aus. Bis zum 19:11 war durch ansehnliches Tempospiel bis zur Halbzeit die Fronten reell geklärt. Die Hellblauen hatten da bereits angefangen eine 5:1-Abwehr zu testen und SønderjyskE-Trainerin Olivera Kecman hatte fast die komplette Bank in Aktion.

Auch in der zweiten Halbzeit war an der Überlegenheit der Heimmannschaft nicht zu rütteln. Bei Bedarf konnten die Hellblauen immer wieder das Tempo anziehen und hielten den Abstand immer komfortabel, ohne sich dabei noch vollkommen verausgaben zu müssen.

Am Ende stand ein auch in der Höhe absolut verdienter 37:22-Sieg der SønderjyskE-Handballerinnen zu Buche. Damit halten die Hellblauen den Druck auf Skanderborg, die mit drei Punkten Vorsprung auf dem direkten Aufstiegsplatz zwei liegen, aufrecht. Der dritte Platz, der zu den Relegationsspielen gegen Ajax København berechtigt, ist den SønderjyskE-Handballerinnen in jedem Fall nicht mehr zu nehmen, da die Hellblauen den direkten Vergleich gegen Horsens für sich entschieden haben.

SønderjyskE – AGF (19:11) 37:22

SønderjyskE: Claudia Rompen, Hafdis Renötudottir – Celina Hehnel Hansen, Ricka Falk Gindrup (3), Emma Kiellberg (2), Sara Mitova (3), Pernille Johannsen (2), Rikke Hoffbeck (6), Emma Skovmand, Nina Bech (6), Anne-Sophie Ernø Johannsen, Leonora Demaj (6/2), Emily Baunsgaard (4), Caroline Amalie Rasmussen (5).

AGF: Maria Grønfeldt Dall-Hansen, Frederikke Madsen Dupont – Kathrine Hansen (2), Emma Laigaard, Maria Bjerke, Pernille Laur (3), Sofie Hakala (1), Signe Georgi (1), Nanna Risom Christensen (2), Annika Enevoldsen (2), Louise Sønnichsen (10/4), Mathilde Strunge (1), Emma Stisen, Mabel Panhuis.

Zeitstrafen: 1:0. Siebenmeter: 3:4.

Schiedsrichter: Malene Kroløkke Lythje/Pernille Hansen.

Zuschauer: 315.

Mehr lesen