Handball

"Ich bin sehr glücklich und unglaublich Stolz"

"Ich bin sehr glücklich und unglaublich Stolz"

"Ich bin sehr glücklich und unglaublich Stolz"

Timo Fleth
Timo Fleth Volontär
Kolding
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Foto: Karin Riggelsen

Pure Erleichterung mit einer Prise Freude war beim SønderjyskE-Torhüter mit KIF-Vergangenheit Thorsten Fries nach dem knappen 30:29-Sieg der Hellblauen gegen KIF Kolding København zu spüren. Der aus Seth stammende Fries hatte in der Schlussphase mit seinen Paraden den Sieg eingeleitet und damit maßgeblichen Anteil am Erfolg der Hellblauen.

"Das erste Mal, dass ich als Gast hier gewinnen konnte. Immerhin habe ich vier oder fünf Jahre hier gespielt und mich auch heute etwas heimisch gefühlt. Die Erleichterung war am Ende sehr groß", so Fries, der sich über den gelungenen Schachzug mit seiner späten Einwechslung richtig freuen konnte.

"Wir haben ein wenig auf die vergangene Saison geschaut und dort konnte ich häufiger als Joker glänzen. Das hat wieder geklappt, aber auch weil Kristian Dahl Pedersen zuvor schon gut gestanden hat. In der nächsten Partie können wir schon wieder einen anderen Plan verfolgen“, so Thorsten Fries mit einem breiten Grinsen.

Bei SønderjyskE-Trainer Kasper Christensen bahnte sich eine Menge Stolz in die Aussagen nach dem heißen Spiel.

"Ich bin sehr glücklich und unglaublich Stolz auf die Mannschaft. Wir haben den Sieg einfach verdient gehabt. In der ersten Halbzeit kämpfen wir uns über die Abwehr zurück ins Spiel, als es nicht ganz so rund lief und in der zweiten Halbzeit waren wir gestützt auf starke Torhüterleistungen die bessere Mannschaft. Obwohl viele knappe Schiedsrichterentscheidungen insbesondere in der zweiten Halbzeit gegen uns ausgefallen sind", so Christensen, der sich nicht lange mit den kleinen aufgetretenen Schwierigkeiten aufhalten wollte.

Für den besten SønderjyskE-Schützen des Tages Aaron Mensing war die Spannung am Ende nicht unbedingt der Abwehrumstellung der Gastgeber geschuldet.

"Für das Selbstvertrauen war der Sieg richtig gut. Am Ende hat uns die sehr offensive 5:1-Abwehr nicht so geschmeckt und wir wurden auch ein wenig nervös. Unter dem Strich können wir aber glücklich und zufrieden sein", so Mensing. Für Kasper Christensen war der Sieg vielleicht der Start von einem kleinen Lauf.

"So oft haben wir in der laufenden Saison noch nicht hintereinander gewonnen, deshalb kann man das jetzt als kleinen schönen Lauf bezeichnen", so der SønderjyskE-Trainer mit einem Augenzwinkern abschließend.

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