Handball

Demaj rettet SønderjyskE-Handballerinnen einen Punkt

Timo Fleth
Timo Fleth Volontär
Apenrade/Aabenraa
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Emily Baunsgaard erfüllte die Vorgaben von SønderjyskE-Trainerin Olivera Kecman zu 100 Prozent. Foto: Karin Riggelsen

Nach einer dramatischen Aufholjagd haben sich die SønderjyskE-Handballerinnen gegen Frederica HK ein umjubeltes Unentschieden gesichert.

Die SønderjyskE-Handballerinnen waren im Verlauf des Spiels gegen Fredericia HK in der 1. Division schon klinisch tot, aber zum wiederholten Male war es beim 29:29-Unentschieden Leonora Demaj vorbehalten, den Hellblauen leben einzuhauchen. Die Spielzeit war bereits abgelaufen und der letzte Angriff im Sande verlaufen. Den Ball zum finalen Freiwurf schnappte sich Demaj und fand die entscheidende Lücke zum hart erkämpften Ausgleich.

"Eigentlich muss man sich ärgern, denn in der zweiten Halbzeit hatten wir sogar die Möglichkeit zum Sieg. Allerdings haben wir uns nach einem sehr schlechten Spiel noch zurückgekämpft und waren sogar imstande 29 Tore zu erzielen", atmete SønderjyskE-Trainerin Olivera Kecman nach der Partie tief durch.

Die Gäste fanden dabei von Beginn an besser in das Spiel und die SønderjyskE-Handballerinnen hatten trotz des gewonnen Selbstbewusstseins aus dem Pokalspiel, die zwei Niederlagen in der Liga noch nicht abgeschüttelt. Das Fehlen von Haupttorschützin und Kreisläuferin Helena Løjborg machte sich entsprechend bemerkbar. Der 12:17-Rückstand bis zur Pause war auch in der Höhe entsprechend verdient.

Doch die Hellblauen fanden zur zweiten Halbzeit ihren Kampfgeist wieder und kämpften sich Tor um Tor heran. Mehrfach gab es die Chance zum Ausgleich, doch fallen wollte dieser erst vier Minuten vor dem Ende. Damit nicht genug ging die Heimmannschaft sogar mit 28:27 in Führung. Doch die Gäste kämpften um ihre Chance und hatten sich 20 Sekunden vor dem Ende die Führung zurückgeholt, ehe Leonora Demaj für den umjubelten und erleichterten Punktgewinn beim 29:29-Unentschieden gesorgt hatte.

"Caroline Amalie Rasmussen hat wohl ihr bisher bestes Spiel für uns gemacht und Emily Baunsgaard hat die Anweisungen super umgesetzt. Die Moral und der Kampfgeist waren enorm und damit war ich sehr zufrieden. Wir haben keine realistische Möglichkeit mehr auf Platz zwei, deshalb war dieser Punkt umso wichtiger, um den Abstand zu den Verfolgern auf Platz drei zu halten", so Kecman, die sich über drei Punkte Vorsprung auf den ärgsten Verfolger aus Horsens freuend.

SønderjyskE - Fredericia HK (13:17) 29:29

SønderjyskE: Claudia Rompen, Hafdis Renötudottir - Celina Hehnel Hansen (4), Ricka Falk Gindrup (2), Emma Kiellberg (4/2), Sara Mitova (1), Pernille Johannsen (1), Rikke Hoffbeck (2), Nina Bech, Leonora Demaj (5), Emily Baunsgaard (4), Caroline Amalie Rasmussen (6).

Fredericia HK: Marie Andresen, Alberte Stenderup Rasmussen - Anne Berggreen, Ida Skou Møller (3), Camilla Pytlick (10), Mette Lassen (5), Ida Staten Lagerbon (9/3), Signe Mølby, Janne Brøndum Henriksen, Camilla Aastrup (1), Signe Ulstad (1).

Zeitstrafen: 2:0. Siebenmeter: 2:4.

Schiedsrichter: Mads Dahl Hermann/Jesper Kirkholm Madsen.

Zuschauer: 415.

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Leitartikel

Gwyn Nissen
Gwyn Nissen Chefredakteur
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