Eishockey

SønderjyskE blamiert sich bis auf die Knochen

SønderjyskE blamiert sich bis auf die Knochen

SønderjyskE blamiert sich bis auf die Knochen

Herning
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Matt Salhany, Martin Eskildsen und ihre Mannschaftskameraden hatten in Herning nicht viel zu bieten. Foto: Karin Riggelsen

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Das 4:0 gegen Rungsted war offensichtlich nur ein kurzes Aufblühen. Zum dritten Mal innerhalb von anderthalb Wochen haben die Hellblauen einen peinlichen Auftritt hingelegt und sind in der aktuellen Verfassung kein Top-4-Kandidat.

Noch im Frühjahr hatten die Eishockeyspieler von SønderjyskE mit vier glatten Siegen in vier Spielen Rekordmeister Herning Blue Fox aus dem Playoff-Viertelfinale gekegelt, doch diesmal wehte im Duell der beiden erfolgreichsten dänischen Eishockey-Vereine dieses Jahrhunderts ein anderer Wind.

Der dänische Pokalsieger ist in Herning vorgeführt und abgeschlachtet worden und sieht nach einem 0:7-Debakel gegen den Tabellennachbarn nicht wie eine Mannschaft aus, die den Titel erfolgreich verteidigen kann. Nur die vier besten Teams nach 16 Spieltagen qualifizieren sich für das Final Four.

Die Auftritte waren bereits in der vergangenen Woche gegen Rødovre und Aalborg überaus enttäuschend. Beim 4:0 gegen Rungsted gab es zwischenzeitlich ein Aufbäumen, doch all die guten Takte aus dem Duell gegen den dänischen Meister waren in Herning wieder verflogen. Das war nur noch peinlich.

Das sah lustlos aus. Spielfreude, Lauf- und Einsatzbereitschaft waren nicht zu erkennen. Die Gastgeber waren in allen Belangen überlegen und überrollten die Hellblauen, die sich noch bei Nicolaj Henriksen bedanken konnten, dass es bei der ersten Drittelpause nur 2:0 für Herning stand.

Läppische zwei Torschüsse brachten die Gäste im ersten Drittel zustande. 15:2 lautete die Schussbilanz nach den ersten 20 Minuten, 30:11 nach den ersten 40.

Fast widerstandslos konnte Herning die Führung ausbauen. Hin und wieder war ein Hauch von Aufbäumen gegen die drohende Klatsche bei den Gästen zu erkennen, doch das war viel zu spät und viel zu wenig.

SønderjyskE musste in Herning ohne Rasmus Lyø, Steffen Frank, Yannick Vedel und Mikkel Jensen auskommen, Daniel Kønig Hansen schied unterwegs verletzt aus, doch das darf nicht als Entschuldigung gelten.

Herning Blue Fox - SønderjyskE (2:0,3:0,2:0) 7:0

1:0 Mathias Bau (9:11), 2:0 Patrick Madsen (11:44), 3:0 Thomas Vilstrup Andersen (21:53), 4:0 Mathias Bau (28:05), 5:0 Joachim Linnet (31:58), 6:0 Simon Schleicher (42:06), 7:0 Joachim Linnet (47:45).

Zeitstrafen: Herning 6x2 – SE 7x2 Minuten. Schiedsrichter: Jacob Grumsen/Rasmus Haarkær Ankersen. Zuschauer: 1.587.

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