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Digitalisierung des Verkehrs: Smarte Buslinie vorgestellt

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dpa
Hamburg (dpa/lno) -
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Die Hamburger Behörde für Verkehr und Mobilitätswende hat ein seit knapp drei Jahren in der Entwicklung befindliches Digitalisierungsprojekt zur Verbesserung des öffentlichen Personennahverkehrs im Nordosten der Stadt vorgestellt. Auf einem Teilabschnitt der Metrobus-Linie M26 in Rahlstedt wurde eine neuartige Kommunikationstechnik in die dort verkehrenden Busse eingesetzt, wie die Behörde am Freitag mitteilte. Parallel dazu seien neun Lichtsignalanlagen entlang der Fahrstrecke modernisiert worden, damit die Ampeln mit den Bussen kommunizieren und so für eine bus-optimierte Ampelschaltung sorgen könnten.

Darüber hinaus seien die Ampeln dazu in der Lage, an Kreuzungen mit Hilfe moderner Infrarot-Technologie vor möglichen Kollisionen mit Radfahrenden zu warnen. Hamburgs Verkehrssenator Anjes Tjarks (Grüne) lobte das Projekt und betonte Hamburgs Vorreiterrolle auf dem Gebiet smarter Mobilität. «Wir nutzen intelligente, digitale Lösungen wie kaum eine andere Stadt, um die Mobilität der Menschen nachhaltig zu verbessern und sicherer zu machen», sagte er.

Das Projekt mit dem Namen «BiDiMoVe» (Bidirektional, Multimodal, Vernetzt) ist eines von Hamburgs sogenannten «ITS-Projekten» (Intelligent Transport Systems), die darauf abzielen, den Verkehr oder Logistikprozesse sicherer, effizienter und umweltfreundlicher zu machen. 63 ITS-Projekte in Hamburg sind bereits erfolgreich abgeschlossen - aktuell laufen 95 Projekte. Die Kosten für das Projekt belaufen sich auf 4,7 Millionen Euro, von denen 3,7 Millionen durch Fördermaßnahmen des Bundes gedeckt werden.

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