Feuerwehreinsatz

Brände an Heiligabend - Mann in Hamburg schwer verletzt

Brände an Heiligabend - Mann in Hamburg schwer verletzt

Brände an Heiligabend - Mann in Hamburg schwer verletzt

dpa
Hamburg/Kiel (dpa/lno) -
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Ein Löschfahrzeug der Feuerwehr fährt mit Blaulicht zu einem Einsatz. Foto: Lino Mirgeler/dpa/Symbolbild

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Die Feuerwehr musste am Wochenende in Hamburg und Schleswig- Holstein zu mehreren Bränden ausrücken. Es gab Verletzte.

Ein Mann ist bei einem Brand im Hamburger Stadtteil Rotherbaum an Heiligabend schwer verletzt worden. Bei dem Vorfall hatte er selbst Feuer gefangen. Einsatzkräfte konnten ihn aus der Wohnung retten und brachten ihn mit erheblichen Verbrennungen in ein Krankenhaus. Eine jüngere Frau wurde leicht verletzt, wie die Polizei am Montagmorgen mitteilte.

Die Feuerwehr war an Heiligabend kurz vor Mitternacht wegen des Feuers in einem Mehrfamilienhaus alarmiert worden. Beim Eintreffen der Rettungskräfte schlugen die Flammen bereits aus den Fenstern der betroffenen Wohnung im fünften Stock, wie die Feuerwehr mitteilte. Neben der leicht verletzten Frau befanden sich noch zwei Familienmitglieder des Mannes in der Wohnung, die jedoch unverletzt blieben. Die Ursache für das Feuer war zunächst unbekannt.

In Schleswig-Holstein rückte die Feuerwehr ebenfalls am späten Heiligabend wegen eines Brandes in Kaltenkirchen (Kreis Segeberg) aus. 25 Bewohner zweier Mehrfamilienhäuser hatten die Gebäude eigenständig verlassen können, andere waren aufgrund der starken Rauchentwicklung aus zwei Treppenräumen und dem Keller eingeschlossen. Atemschutztrupps retteten mit Hilfe von Brandfluchthauben 20 Bewohner, darunter mehrere Kinder. Verletzt wurde niemand. Die Bewohner wurden vorübergehend in eine Notunterkunft in Henstedt-Ulzburg gebracht.

Bereits in der Nacht zum Sonntag musste die Feuerwehr wegen eines Brandes in Hamburg-Veddel 14 Menschen aus einem fünfgeschossigen Wohnhaus evakuieren. Ein Mann aus der Brandwohnung im zweiten Stock wurde leicht verletzt, ein Kind aufgrund eines Infektes mit Fieber zur Untersuchung ins Krankenhaus gebracht, wie die Feuerwehr mitteilte.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte habe sich ein dramatisches Bild geboten, hieß es. Mehrere Hausbewohner im dritten und vierten Obergeschoss hätten an den Wohnungsfenstern auf sich aufmerksam gemacht. Die Feuerwehr evakuierte den Angaben zufolge elf Menschen mit Fluchthauben über den Treppenraum und drei weitere über ein Drehleiterfahrzeug.

In zwei übereinanderliegenden Wohnungen sei Gasgeruch bemerkt worden. Messungen der Feuerwehr ergaben demnach, dass eine Gasleitung beschädigt war. Die Hausbewohner wurden in einer Notunterkunft untergebracht. Die Feuerwehr Hamburg war mit 53 Einsatzkräften vor Ort.

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