Radeln für den guten Zweck

Team Rynkeby Sønderjylland: Die Fahrer für 2020 stehen fest

Team Rynkeby Sønderjylland: Die Fahrer für 2020 stehen fest

Team Rynkeby Sønderjylland: Die Fahrer für 2020 stehen fest

Dominik Dose
Dominik Dose Online-Redaktion
Apenrade/Aabenraa
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Team Rynkeby
Team Rynkeby: Schwitzen im gelben Trikot für den guten Zweck. Foto: privat

Auch aus der deutschen Minderheit sind zwei Fahrerinnen dabei. BDN-Generalsekretär Uwe Jessen muss pausieren – hat sich für 2021 aber mit einer besonderen Aufgabe hohe Ziele gesteckt.

Nach Team Rynkeby ist vor Team Rynkeby: Knapp zwei Monate ist es her, dass das Team Sønderjylland nach fast 1.300 Kilometern mit schmerzenden Beinen in Paris eingefahren ist, da steht auch schon bereits das Team für das kommende Jahr fest. Über 100 Bewerbungen gab es laut Maria Nørgaard aus der Presseabteilung des Team Rynkeby für die Fahrt im kommenden Jahr. 67 konnten allerdings nur eine Zusage bekommen: 58 Fahrer und 9 für das Serviceteam.

Zwei Fahrerinnen aus der Minderheit

Auch aus der deutschen Minderheit werden sich wieder zwei Teilnehmer auf den Weg nach Paris machen. Für Susann Etienne, Leiterin der Deutschen Bücherei Sonderburg, ist es die erste Teilnahme. Mette Roed Olsen, Buchhalterin beim BDN, ist hingegen schon eine echte Veteranin beim Team Rynkeby. Sie ist bereits das vierte Mal dabei – und wenn es nach ihr geht, werden auch noch viele weitere Touren folgen. „Ich bin so unglaublich begeistert von dem Projekt – das lässt sich kaum in Worte fassen. Die Leute, die Stimmung und der Zusammenhalt sind einfach großartig – und das Beste daran ist, dass wir damit auch noch etwas für die Kinder tun. Besser kann es nicht sein“, so Mette.

Uwe Jessen mit ambitioniertem Ziel

Nicht mit dabei sein wird im kommenden Jahr BDN-Generalsekretär Uwe Jessen, der die vergangenen beiden Jahre sein gelbes Trikot in die französische Hauptstadt radelte. Er muss aufgrund der 2020-Feierlichkeiten in Düppel und der Eröffnung des neuen deutschen Museums in Sonderburg passen. „Ich wäre sehr gerne dabei gewesen, aber enttäuscht bin ich nicht. 2020 und die Museumseröffnung sind zwei wichtige Ereignisse für uns als Minderheit, da lasse ich nächstes Jahr gerne anderen Fahrern den Vortritt“, so Jessen. Er will 2021 dann wieder dabei sein – und hat sich bis dahin ein großes Ziel gesetzt: Er will es schaffen, mindestens zwei weitere Rynkeby-Teams aus Deutschland mit je mindestens 25 Fahren an den Start zu bekommen. In diesem Jahr war bereits ein Team aus Deutschland dabei, doch die Veranstalter würden sich freuen, wenn es mehr wären.

„Carl Erik Dalbøge, der Direktor des Rynkeby-Fonds, hat mich gefragt, ob ich es nicht hinbekommen könnte, dass wir weitere Teams aus Deutschland mit an den Start bekommen. Ich soll nun Netzwerke schaffen, die Teams aufbauen und dann als Bindeglied zwischen den deutschen Teams und den Organisatoren in Dänemark dienen“, erzählt Uwe Jessen. Klingt nach einer ambitionierten Aufgabe. Ist es auch, sagt er.

Dennoch ist Uwe Jessen zuversichtlich. „Ich habe die Aufgabe angenommen, weil ich sicher bin, dass ich das schaffe. Ich kenne viele Leute und habe viele Kontakte. Zwei Teams kriegen wir mindestens hin“, so der BDN-Generalsekretär selbstsicher. Von wo aus sich diese Teams dann auf den Weg Richtung Paris machen, steht allerdings noch nicht fest. „Ein Team wird sicherlich von Schleswig-Holstein aus starten, das oder die anderen müssen wir dann mal sehen“.

Team Rynkeby Sønderjylland 2020

Fahrer:

Debütanten:

Karen Marie Gammelgaard Møller, Woyens;
Martin Krogh, Apenrade;
Peter Kohberg, Apenrade;
Hans Harald Eduard, Apenrade;
Torben Hansen, Woyens;
Pia Maron, Hadersleben;
Jan Ahrendt, Mönchhagen;
Hans-Werner Muhle, Hadersleben;
Morten Benkjer, Woyens;
Anne Therkelsen, Apenrade;
Mette Iversen, Hadersleben;
Lene Outzen, Krusau;
Anja Ulka, Apenrade;
Kari H. Jacobsen, Norburg;
Bjarne Skøtt Jessen, Christiansfeld;
Lene Dall Lindgreen, Broacker;
René Høegh Pedersen, Hadersleben;
Evren Ozcan, Harrislee;
Morten Aagaard Lorenzen, Apenrade;
Lars Schmidt, Rothenkrug;
Signe Maj Gimm Larsen, Bollersleben;
Susann Etienne, Gravenstein;
Kenn Madsen, Gravenstein;
Bjarne Schmidt, Augustenburg;
Frank Weiser, Apenrade;
Lisa Thulesen Fjeldsted, Woyens;
Hans Nissen Lorenzen, Tondern.

Veteranen:

Bent Mærsk Thye, Tingleff (5. Mal);
Stefan Schafer, Apenrade (4. Mal);
Lars Sass Hvass, Apenrade (2. Mal);
Jesper Poulsen, Apenrade (3. Mal);
Torben Frost, Augustenburg (5. Mal);
Ove Pedersen, Apenrade (3. Mal);
Michael Andersen, Rothenkrug (3. Mal);
Lis Sievertsen, Rothenkrug (2. Mal);
Jan Petersen, Sonderburg (6. Mal);
Pernille Mærsk Thye, Tingleff (2. Mal);
Mogens Mau, Egernsund (7. Mal);
Janni Ravn, Hadersleben (2. Mal);
Klaus Terp, Apenrade (3. Mal als Fahrer, davor 4-Mal als Servicemann);
Kim Olsen, Augustenburg (4. Mal);
Niels Uldall Olsen, Apenrade (2. Mal);
Mette Roed Olesen, Pattburg (4. Mal);
Bente Bloch, Apenrade (3. Mal);
Maria Nørgaard, Hadersleben (3. Mal);
Mogens Andresen, Rothenkrug (2. Mal);
Maria Koch, Apenrade (2. Mal);
Andreas Toft, Sonderburg (2. Mal);
Per Gjedsted, Hadersleben (2. Mal);
Karina Blom, Apenrade (4. Mal);
Thomas Axelsen, Woyens (2. Mal);
Vivi Brit Nielsen, Soderburg (2. Mal);
Kennet Jacobsen,Apenrade (3. Mal);
Mette Jørgensen, Hadersleben (6. Mal);
Maibritt Olsen, Hadersleben (4. Mal);
Jacob Chr. Nielsen, Hadersleben (7. Mal);
Joan Høeg, Apenrade (6. Mal);
Claus Aagaard Holm, Apenrade (2. Mal).

Serviceteam:

Helena Christensen, Sonderburg (neu);
Tina Nyland, Hadersleben (2. Mal);
Jørgen Callesen, Sonderburg (neu);
Thomas Iversen, Gravenstein (neu);
Jane Stigaard, Apenrade (neu);
Lotte Nansen, Tondern (neu);
Heino Knoop, Maasen (neu);
Niels Bjarne Hansen, Apenrade (neu);
Carsten Berg, Hadersleben (2. Mal).

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