Neuer Job

Simon Faber wird Projektleiter für das 2020-Gedenkjahr

Sara Wasmund
Sara Wasmund Hauptredaktion
 Apenrade/Aabenraa
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Simon Faber Foto: Kommune Apenrade

Der ehemalige Flensburger Oberbürgermeister tritt seine neue Stelle zum 1. Juni im Apenrader Rathaus an. Der Ausschuss des Projektes „Markeringen af Genforeningen 2020“ hatte sich unter 48 Bewerben für Faber entschieden.

Flensburgs ehemaliger Oberbürgermeister Simon Faber hat einen neuen Job im Grenzland: Der 48-Jährige tritt zum 1. Juni eine Stelle als Projektleiter im Apenrader Rathaus an, um mit Blick auf 2020 die Gedenkfeierlichkeiten im Jahr der Wiederangliederung Nordschleswigs an Dänemark zu gestalten.

Der Ausschuss des Projektes „Markeringen af Genforeningen 2020“ mit dem Bürgermeister der Kommune Apenrade, Thomas Andresen (Venstre), an der Spitze, hat sich unter 48 Bewerbern für Faber entschieden. „Ich bin sehr froh darüber, dass wir die Stellung mit solch einem starken Profil besetzen konnten, sodass wir das Projekt von Anfang an auf hohem Niveau in See stechen lassen“, so Andresen.

Den 100. Geburtstag für Nordschleswigs friedliche und freudige Wiederangliederung zu gestalten, ist eine einzigartige Aufgabe.

Simon Faber

Auch Faber, der seit seinem Ausscheiden aus dem Flensburger Rathaus als selbstständiger Berater arbeitet, freut sich auf die Herausforderung. „Den 100. Geburtstag für Nordschleswigs friedliche und freudige Wiederangliederung zu gestalten, ist eine einzigartige Aufgabe“, so Faber. Er wolle mit Akteuren im ganzen Land und südlich der Grenze für ein Jubiläum zusammenarbeiten, das „sowohl die Geschichte erzählt als auch in die Zukunft weist“. Faber war von 2011 bis 2017 für die Partei der dänischen Minderheit in Südschleswig, SSW, Oberbürgermeister von Flensburg, seinem Wohnort.

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