Entscheidung

Weg frei für Fabrikabriss

Weg frei für Fabrikabriss

Weg frei für Fabrikabriss

Hoyer/Højer
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Auf dem Foto von Bernd Carstensen ist eine der Hallen der stillgelegten Fabrik zu sehen. Foto: DN

Der Weg ist nun frei für eine Neugestaltung des Geländes am A. R. Kjærbysvej in Hoyer. Noch befinden sich dort große Hallen der stillgelegten Möbelfabrik Marsk Møbler. Es gab Einsprüche.

Der Ausschuss für Technik und Umwelt des Stadtrates der Kommune Tondern hat den Weg freigemacht für die grundlegende Neugestaltung des Geländes am A. R. Kjærbysvej in Hoyer, auf dem sich große Hallen der stillgelegten Möbelfabrik Marsk Møbler befinden. Trotz dreier Einsprüche, u. a. der Højer Design Efterskole, die aktuell eine Halle von der Kommune befristet gemietet hat und ein Bürogebäude kaufen möchte, steht der Abriss jetzt bevor, wenn der Stadtrat dem Votum des Ausschusses folgt. Der frühere Hoyeraner Stadtratspolitiker Bernd Carstensen hatte gefordert, die Fabrikhallen, die technisch in Ordnung sind, noch weiter zu nutzen. Derzeit dienen sie überwiegend als Lagerraum. Die Design-Nachschule hatte argumentiert, dass sie weiteren Platzbedarf habe und als wichtiger Arbeitsplatz nicht behindert werden dürfe.

Der Ausschuss billigte die vorgelegten Pläne, anstelle der Fabrikhallen und übrigen Gebäude, die seit 1970 gebaut worden sind, wie im Rahmen der Initiative Tonderner Marsch geplant, ein großes Regenwasser-Rückhaltebecken anzulegen. Außerdem sollen Grünflächen entstehen sowie Parkplätze und ein Empfangspunkt für Besucher, die von dem Bereich aus möglichst zu Fuß den Ort durchwandern sollen. Nördlich des A. R. Kjærbyvejs wird Gewerbegelände, das einst von der Teppichfabrik genutzt wurde, für Ausbildungsstätten freigegeben. Der übrige Gewerbebereich bekommt den Status Wohn- und Gewerbegebiet, was Handwerks- und Kunsthandwerksbetrieben entgegenkommt. Eingeschaltet hat sich Museum Sønderjylland wegen registrierter archäologischer Fundorte.

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Leitartikel

Gwyn Nissen
Gwyn Nissen Chefredakteur
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