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Traditionsessen in Ruttebüll mit toller Musik

Traditionsessen in Ruttebüll mit toller Musik

Traditionsessen in Ruttebüll mit toller Musik

Ruttebüll/Rudbøl
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Beim Grünkohlessen des BDN Hoyer am Freitag inm Saal der Ruttebüller Jugendherberge herrschte beste Stimmung. Viele nutzten die Veranstaltung zu angeregten Gesprächen. Foto: Volker Heesch

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Beim Grünkohlessen des BDN-Hoyer in der Jugendherberge des Grenzdorfes herrschte beste Stimmung. Timo Iwersen und Magnus Madsen heizten mit gekonnt interprierten Liedern ein.

Das Grünkohlessen des Ortsvereins Hoyer des Bundes Deutscher Nordschleswiger (BDN) gehört seit langem zum Jahresprogramm an der Westküste.

Gemütlichkeit im Saal der Jugendherberge

Wie in den vergangenen Jahren bildete der Saal mit Bühne der Ruttebüller Jugendherberge den Rahmen für das gemütliche Beisammensein mit herbstlich-deftigen Leckerbissen aus der Küche der Inhaberin des „Rudbøl Hostel“, Kirsten Bossen. Nach der Corona-Zwangspause im vergangenen Jahr freute sich der BDN-Ortsvereinsvorsitzende Peter Sönnichsen ganz besonders, an die 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer begrüßen zu können, die an den Tischen gleich ausgiebig die Gelegenheit zum „Schnacken“ nutzten. Sönnichsen konnte auch eine Reihe Auswärtiger begrüßen, die sich das ländliche Traditionsessen nicht entgehen lassen wollten.

Musik kam beim Publikum an

Und mit der diesjährigen musikalischen Umrahmung, dem Auftritt von Timo Iwersen und Magnus Madsen unter dem Titel „Blau wie immer“, hatten die Veranstalter einen Volltreffer gelandet. Noch Tage nach dem Auftritt, über das Programm hat der „Nordschleswiger“ in einem Beitrag über das Konzert in Lügumkloster berichtet, summen die Ohrwürmer von neuen Interpretationen bekannter deutscher Volkslieder und neueren Songs von Liedermachern durch die Köpfe des Publikums.

Magnus Madsen (l.) und Timo Iwersen heizten dem Publikum mit ihren Neuinterpretaionen altbekanter Lieder und Songs ein. Foto: Volker Heesch

Die Liederabend-Reihe der beiden Musiker, die in Bülderup-Bau (Bylderup Bov) und Stevning auf Alsen (Als) beheimatet sind und jetzt in Aarhus leben, wird vom Auswärtigen Amt der deutschen Bundesregierung und BDN-Kultur gefördert. Die beiden Musiker, die mit akustischer und E-Gitarre für einen hervorragenden Sound sorgten, bekamen viel Beifall für ihre Versionen von Werken wie „Ein Vogel wollte Hochzeit machen“, Hannes Waders „Heute hier, morgen dort“ oder auch Knut Kiesewetters „Freesenhoff“, einst Erkennungsmelodie des bei Danmarks Radio längst eingestellten „Grænselandsmagasin“.

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