Deutsche Minderheit

„Todeslied“ fesselte das Publikum im Rudererhaus an der Wiedau

„Todeslied“ fesselte das Publikum im Rudererhaus an der Wiedau

„Todeslied“ fesselte Publikum im Rudererhaus an der Wiedau

Hoyer/Højer
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Krimizeit war mit dem Schriftsteller H. Dieter Neumann angesagt. Foto: Volker Heesch

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H. Dieter Neumann las in Hoyer aus seinem neuen Werk mit dem deutsch-dänischen Grenzland als Schauplatz. Der in Schafflund lebende Schriftsteller lieferte interessante Einblicke in seine „Werkzeugkiste“.

Gut 20 Freundinnen und Freunde von Kriminalromanen sind am Mittwoch der Einladung des Deutschen Büchereiverbandes, des Bundes Deutscher Nordschleswiger (BDN) in Hoyer und des Rudervereins Hoyer gefolgt, um bei einer Lesung aus seinem neuesten Krimi, „Todeslied“, den Schriftsteller Heinrich Dieter Neumann kennenzulernen.

Ein guter Bekannter

Die Leiterin der Deutschen Bücherei in Tondern (Tønder), Marie Medow, stellte den in Schafflund (Skovlund) bei Flensburg (Flensborg) lebenden Schriftsteller als guten Bekannten der nordschleswigschen Krimiliebhaberinnen und -liebhaber vor.

Er hat bei mehreren Lesungen im Landesteil nicht nur durch sein literarisches Können, sondern auch durch die Verortung mehrerer Werke im deutsch-dänischen Grenzland Eindruck hinterlassen.

Einen guten Bekannten begrüßte die Tonderner Büchereileiterin Marie Medow. Foto: Volker Heesch

Arbeitsweise im Blick

Im Ruderhaus an der Wiedau las Neumann aus seinem neuen Buch „Todeslied“, das erst kürzlich im renommierten Verlag Piper erschienen ist. Der Autor ließ in seine Lesung immer wieder Hinweise auf seine Arbeitsweise einfließen.

Bei der Lesung konnte das Publikum rasch Sonderburg (Sønderborg) als Schauplatz in der Kriminalgeschichte mit maritimem Umfeld erkennen.

Neumann versicherte, dass er kein Autor sei, der die Leserschaft durch grauenvolle Details der Verbrechen erschaudern lässt. Allerdings gab es in der Handlung doch eine Wasserleiche.

Fesselnde Passagen

Die Kriminalgeschichte wird von der TV-Journalistin Kira Lund angepackt, der Protagonistin in der neuen Serie von Romanen Neumanns, der seit gut zehn Jahren mit wachsendem Erfolg eigene Geschichten veröffentlicht.

Die Passagen, die der Autor vortrug, zogen viele Zuhörinnen und Zuhörer so in den Bann, dass sie sich gleich das komplette Buch kauften.

Mit von der Partie im Ruderhaus an der Wiedau war neben Marie Medow auch vom Büchereiverband Matthias Zwirner mit seinem Bücherbus.

Einige Zuhörende bekamen Appetit auf mehr und kauften sich den Krimi „Todeslied". Foto: Volker Heesch

Volltreffer im Wiedau-Umfeld

Nach der Lesung, für die es viel Beifall gab, erquickten sich die Krimifreundinnen und -freunde an Bratwürstchen und Getränken, die mithilfe von Mitgliedern des Rudervereins Hoyer zubereitet bzw. serviert wurden.

Bei sommerlichen Temperaturen wurde noch lange über die Lesung, typische Krimi-Handlungen und eigene Lieblingsautorinnen und -autoren diskutiert.

Der Literaturvortrag an einem besonderen Ort erwies sich auch an der ruhig Richtung Hoyerschleuse dahinplätschernden Wiedau als ein Volltreffer.

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Leitartikel

Gwyn Nissen
Gwyn Nissen Chefredakteur
„Minderheit mit Mut zur Zukunft“