Streit

Keine Diskussion, wer was zu tun hat

Brigitta Lassen
Brigitta Lassen Lokalredakteurin
Tondern/Tønder
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Der Freizeitpark in Hjemsted sorgt für Diskussionen. Foto: Monika Thomsen

Tonderns Bürgermeister lehnt Debatte über Information zum Freizeitpark-Verkauf ab. Andere hätten gern eine.

„Der Vorstand des Scherrebeker Freizeitcenters ist ein eigenständiger Vorstand, und ich sehe nicht seinen Terminkalender ein, wann und wie oft er tagt. Ich will nicht darüber diskutieren, wer die restlichen Vorstandsmitglieder über den Verkauf des Freizeitparks Danernes Verden informieren sollte“, unterstreicht Tonderns Bürgermeister Henrik Frandsen.

Carsten Hansen, Vorsitzender der Hallen und Vorsitzender des Freizeitsparks in Hjemstedt, meinte nach Kritik von zwei Vorstandsmitgliedern des Freizeitparks in „JydskeVestkysten“, dass die Kommune den Vorstand über den Verlauf der Verhandlungen hätte informieren müssen. Das Skærbækcenter betreibt bisher auf Wunsch der Kommune den Freizeitpark.

Das frühere sozialdemokratische Stadtratsmitglied Jens Nissen und Kommunalpolitiker Preben Linnet (V) – beide sitzen im Freizeitparkvorstand für die Kommune – wundern sich, dass sie über den Verkauf des Freizeitparks erst über die Medien informiert wurden. Sie akzeptierten zwar die Entscheidung und freuten sich, dass das „gesparte“ Geld dem Zeppelin-Projekt zugutekommen soll, kritisierten aber die mangelhafte Kommunikation. Man fühle sich veräppelt. Die letzte Vorstandssitzung fand am 27. März 2018 statt, beanstandet Nissen.

Henrik Frandsen erläuterte, dass die Kommunalverwaltung die Verhandlungen mit dem Vorstand geführt habe. Er habe aber auch an mehreren Sitzungen teilgenommen. Er sieht jetzt im Vergleich zum vergangenen Jahr, wo sich kein Interessent für die Immobilie meldete, größere Chancen für einen Verkauf. „Der neue Besitzer kann jetzt den Park weiterführen, kann das Gelände aber auch ganz anders nutzen. Im vergangenen Jahr suchten wir eher einen Interessenten, der den Park weiterführen wollte.“

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