Kommunalwahl 2025

Auf der Kandidatenliste der SP stehen schon zehn Namen

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Drei Frauen und sieben Männer stehen bisher auf der Kandidatenliste der Schleswigschen Partei: Louise Thomsen Terp, Christian Andresen, Volker Heesch, Randi Damstedt, Hauke Grella, Claus Hansen, Jakob Tästensen, Leif Hansen und Jørgen Popp Petersen (v. l.). Es fehlt Karin Müller.

Der Kommunalvorsitzende der Schleswigschen Partei, Christian Andresen, unterstrich auch bei der Aufstellungsversammlung, dass ein fünftes Mandat drin sein müsste. Ein Wahlbündnis wurde bereits eingegangen, ist aber noch Verschlusssache.

Ein ganz wichtiger Grundstein für ein gutes Abschneiden der Schleswigschen Partei in der Kommune Tondern ist, dass die vier amtierenden Stadtratsmitglieder inklusive Bürgermeister Jørgen Popp Petersen bereit sind, bei der Kommunalwahl am 18. November wieder zu kandidieren.

Darüber freute sich der Kommunalvorsitzende der SP, Christian Andresen, bei der Kandidatenaufstellung in Ruttebüll, zu der am Donnerstagabend bei der Bezirksmitgliederversammlung des BDN-Bezirksvereins Westküste eingeladen worden war.

Die bisherigen Kandidatinnen und Kandidaten

Neben Popp Petersen, Louise Thomsen Terp, Randi Damstedt und Leif Hansen stehen auch wieder zahlreiche Personen im Team, die sich vor vier Jahren und auch viele Jahre vorher als SP-Kandidaten zur Verfügung gestellt haben: Hauke Grella, Ruttebüll (Rudbøl), Jakob Tästensen, Lügumkloster (Løgumkloster), Karin Müller, Tondern (Tønder), Volker Heesch, Hoyer (Højer), sowie Christian Andresen, Seth (Sæd), stellen sich erneut zur Wahl.

Einzig Claus Hansen aus Lügumkloster steht neu im Team. Er bringt politische Erfahrung mit, da er für die Liberale Allianz und für Venstre im Stadtrat gesessen hat. Er sei ein Teil der deutschen Minderheit, habe die deutschen Schulen in Lügumkloster und Tondern besucht. Er habe die Fähigkeiten Popp Petersens im Finanzausschuss kennengelernt. Vor ihm ziehe er den Hut, so Hansen.

Vor Beginn der Versammlung der Handycheck: Jakob Tästensen, Claus Hansen und Christian Andresen

Für Popp wäre es bei einer Wiederwahl die fünfte Wahlperiode, für die Fraktionssprecherin Louise Thomsen Terp die vierte und für Randi Damstedt und Leif Hansen die jeweils zweite Wahlperiode.

Die vier leisten eine hervorragende und riesige Arbeit zum Gemeinwohl aller.

Christian Andresen

Christian Andresen erklärte, dass das Erreichen eines fünften Mandats auch dank des Bürgermeisterbonus und mit etwa 100 Stimmen mehr aus eigener Kraft möglich sei. Er verriet auch, dass die Schleswigsche Partei bereits ein Wahlbündnis eingegangen ist. Um welche Partei es sich handelt, bleibt zunächst Verschlusssache.

Der Kommunalvorsitzende bescheinigte den vier anwesenden Stadtratsmitgliedern eine großartige Arbeit. „Die vier leisten eine hervorragende und riesige Arbeit zum Gemeinwohl aller über die Minderheit und die Grenzen der Kommune hinaus“, so das Lob des Parteichefs.

Der Kommunalvorsitzende Christian Andresen (stehend) ist seit 2023 auch stellvertretender Parteivorsitzender und Mitglied des Geschäftsausschusses der Schleswigschen Partei auf regionaler Ebene.

Für die Kommunalwahl sei die SP gut gerüstet, auch finanziell. Reichlich Backup beim Wahlkampf stünde mit der Parteisekretärin Ruth Candussi, der Medienspezialistin Sally Flindt Hansen vom BDN und Stefan Kleinschmidt zur Verfügung.

Gemeinsam ist man stärker

Gemeinsam sei man immer stärker und es komme auf jede Stimme an. So habe der SP bei einer Wahl nur neun Stimmen für ein drittes Mandat gefehlt. „Ich bin überzeugt, dass wir noch weitere Kandidatinnen und Kandidaten finden“, zeigte sich der Vorsitzende optimistisch.

Zur Unterstützung der Stadtratsabgeordneten und zum Meinungsaustausch lade die SP vor den Sitzungen des Finanzausschusses zu Fraktionssitzungen, an denen je nach Themenlage bis zu zehn Personen teilnehmen.

21 Personen nahmen an der Versammlung teil. Die stärksten waren Lügumkloster und Hoyer vertreten.

„Es dürfen aber gerne mehr sein“, meinte Christian Andresen. Gleiches gelte für neue Kandidatinnen und Kandidaten. Vor vier Jahren trat die SP mit elf Kandidaten an. Man könne sich bei ihm melden, falls man jemanden kenne. Schwierig sei es, jüngere Menschen im Alter von 18 bis 20 Jahren für eine Kandidatur zu gewinnen.

Junge Leute verlassen die Kommune

Die Jungen Spitzen seien meist an der Ostküste. Man habe versucht, jemanden zu finden, und es habe recht positiv ausgesehen. Aus der Kandidatur wurde dennoch nichts. Jüngere Menschen in Tondern und Umgebung würden nach dem Schulabschluss wegen des Studiums die Kommune verlassen.

Die 21 Teilnehmerinnen und Teilnehmer sprachen der örtlichen Parteispitze die Vollmacht aus, die Liste der Kandidatinnen und Kandidaten zu ergänzen und auch deren Reihenfolge festzulegen.

Bürgermeister Jørgen Popp Petersen forderte, dass die SP ihrer DNA und ihrem Profil treu bleiben müsse. „In die Kommune ziehen jeden Monat 130 neue Mitbürgerinnen und Mitbürger. Entsprechend viele sterben oder verlassen wieder die Kommune. Doch nicht alle Zuzüglerinnen und Zuzügler wählen automatisch die Schleswigsche Partei. Wir müssen uns daher alle kümmern und Werbung betreiben. Ich hoffe auf eine große Mannschaft, um schlagkräftig zu sein“, erklärte Popp Petersen, der sich für die Unterstützung aller bedankte.

Bürgermeister Jørgen Popp Petersen dankte für die Unterstützung.