Kommunalpolitik

Erhöhte Verkehrssicherheit im Blick

Erhöhte Verkehrssicherheit im Blick

Erhöhte Verkehrssicherheit im Blick

Monika Thomsen
Tondern/Tønder
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In der Kreuzung südlich von Bedstedt ereignen sich zu viele Unfälle (Symbolfoto). Foto: Falck Vojens

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In der Kommune Tondern wird die Unfallkreuzung südlich von Bedstedt entschärft. Auch die Sicherheit der Radwege in der Wiedaustadt soll verbessert werden.

Der kommunale Technische Ausschuss in Tondern hat 2024 für Verkehrssicherheitsprojekte 3 Millionen Kronen vorgemerkt. Das Geld reicht jedoch nicht für die Umsetzung von vier Vorhaben zu insgesamt 7 Millionen Kronen, für die es eine staatliche Mitfinanzierung von 40 Prozent gibt.

Die Kommune muss sich bei den vier Projekten mit 4,2 Millionen Kronen einbringen. Das kostspieligste Vorhaben ist mit 4 Millionen Kronen der Bau eines Kreisverkehres südlich von Bedstedt (Bedsted).

„Das ist ein großer Happen. Da wir 2025 weitere große Projekte, wie die Renovierung der Brücke in Legan im Programm haben, möchten wir die Ausgaben für den Kreisverkehr gerne mit in die Etatberatungen nehmen“, erläutert der Vorsitzende des Technischen Ausschusses, Poul Erik Kjær (Venstre).
 

Der Kreisverkehr soll auf der Strecke zwischen Bedstedt und Arndrup gebaut werden. Foto: Kommune Tondern

Angestrebt ist, dass mit dem Kreisverkehr-Projekt 2024 gestartet wird, das 2025 fertig sein soll.

An der Kreuzung Hellevadvej/Korskrovej/Haderslevvej ist es wiederholt zu schweren Verkehrsunfällen gekommen. Die Vorfahrt wird dort mit Stopschildern geregelt. Wegen der hohen Unfallquote wird die Kreuzung in der Verkehrsstatistikl der Kommune als „schwarzer Fleck“ (sort plet) eingestuft. Einen entsprechenden Status hat auch die Kreuzung Jørgensgårdvej/Omfartsvejen in Lügumkloster (Løgumkloster).

Aus dem staatlichen Topf kommen 40 Prozent der Bausumme

Für den Bau des Kreisverkehres südlich von Bedstedt hat die Kommune Tondern eine staatliche Finanzspritze in Höhe von 1,6 Millionen Kronen erhalten. Um das Vorhaben zum Kostenpunkt von 4 Millionen Kronen umsetzen zu können, muss die Kommune 2,4 Millionen Kronen zubuttern.

Es stehen drei weitere Projekte mit staatlicher Schützenhilfe auf dem Reißbrett. Eine Verlegung der Kreuzung Gl. Tøndervej/Bovlund Bjergvej bei Aggerschau (Agerskov) wird mit 684.000 Kronen gefördert. Die Kommune investiert 1 Million Kronen.

Mehr Sicherheit für Radelnde

Die Ausgaben für die Änderung des Radweges bei zwei Kreuzungen am Bargumsvej in Tondern belaufen sich auf 1 Million Kronen. Aus dem staatlichen Topf kommen 400.000 Kronen, während die Kommune 600.000 Kronen zubuttern muss.

In der Kreuzung Ndr. Landevej/Håndværkervej in Tondern soll der Verlauf des Radweges zum Kostenpunkt von 300.000 Kronen geändert werden. Die Kommune bezahlt 180.000 Kronen. Vom Staat kommen 120.000 Kronen.

An den staatlichen Zuschuss ist die Bedingung geknüpft, dass die Projekte spätestens vier Jahre, nachdem die Kommune die Zuschüsse akzeptiert hat, abgeschlossen sein müssen.  

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