Deutsche Nachschule Tingleff

Ehemalige Nachschüler trafen sich wieder

DN
Tingleff/Tinglev
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Ehemalige Schüler und Lehrer des Lehrgangs von vor 25 Jahren. Foto: I. Carstensen

Die Nachschullehrgänge 1977/78, 1992/93, 2002/03 und 2007/08 kamen an alter Wirkungsstätte zusammen und frischten Erinnerungen auf.

Die Deutsche Nachschule Tingleff hatte ehemalige Schüler zum Ehemaligentreffen eingeladen. Ein Wiedersehen gab es für die Schüler, die vor 40 Jahren (1977/78), 25 Jahren (1992/93), 15 Jahren (2002/03) und 10 Jahren (2007/08) an der Schule waren.

Lehrerin Ingrid Berndsen, die drei der vier Jubiläumslehrgänge als Lehrkraft begleitet hatte, hat einen Bericht über das Treffen verfasst: „Was, Jungen und Mädchen wohnen auf einem Gang? Hab ich das jetzt richtig verstanden? Jedes Zimmer hat ein eigenes Bad und eine eigene Toilette? Das gab es aber zu meiner Zeit nicht!“

Dieser und ähnliche Kommentare waren zu hören, als die ehemaligen Nachschüler und Nachschülerinnen der Nachschul-Lehrgänge 1977/78, 1992/93, 2002/03 und 2007/08 zum Ehemaligentreffen 2017 die Deutsche Nachschule Tingleff besuchten, zu dem der Ehemaligenverein/Förderverein eingeladen hatte.

Gestartet wurde mit einem „Drop-in-Kaffee“ um 16 Uhr, und mehr als 75 Ehemalige kamen gerne wieder nach Tingleff aus Nah und Fern, u. a. aus Kopenhagen, Aarhus, Hamburg oder Detmold.

Etliche Lehrer bzw. Schulleiter der damaligen Jahrgänge wie Horst und Ingrid Jacobsen, Heiner Clausen, Friedrich Hartung, Sabine Röver und Kurt Seifert sowie die Kollegen, die damals und heute immer noch an der DNT arbeiten – Thies Rheinthal, Ulrike Petersen, Jens Paysen, Ingwer Gonnsen, Inken Carstensen und Ingrid Berndsen – begrüßten ihre ehemaligen Schüler und Schülerinnen.

Die „Methusalems“ des Ehemaligentreffens: Schüler und Lehrer von vor 40 Jahren. Foto: I. Carstensen

Großes Hallo

Mit großem Hallo begrüßten sich die ehemaligen Schüler, so man sich wiedererkannte, denn einige waren tatsächlich nach 25 Jahren das allererste Mal wieder in der Nachschule und bestaunten bereits auf dem Weg zur Aula die baulichen Veränderungen des Hauses. Der mit Spannung erwartete Rundgang durch die Schule schloss sich an, und der oben genannte Kommentar fiel mehr als einmal.

Es wurde aber auch ein wenig bedauert, dass es den alten kleinen Bau nicht mehr gibt , mit dem viele Ehemalige doch sehr viele Erinnerungen verbanden. Der vergrößerte Essraum fand die allgemeine Zustimmung aller Gäste, und man fragte sich, wie man damals in einem derartig kleinen Speiseraum seine Mahlzeiten hatte einnehmen können.
Zurück in der Aula stärkte man sich mit einem leckeren Essen: Braten mit leckerer Soße, Kräuterkartoffeln und zwei Salaten sowie einem Trifle zum Dessert.

Nur zwei Schüler (Mitte) von 02/03 waren dabei. Foto: I. Carstensen

Neues Gruppenfoto

Die neuen Gruppenbilder der jeweiligen Jahrgänge wurden gemacht, denn in die alten Alben hatte man bereits hineingeschaut, was dann natürlich zu der Frage führte, wann es denn nun endlich die Bilder aus der Nachschulzeit zu bestaunen geben würde. Kaum gefragt, schon getan! Manch einer hatte wahrlich Schwierigkeiten, sich auf den alten Fotos und Dias wiederzuerkennen. Einige hatten sich tatsächlich ziemlich verändert, denn 25 oder gar
40 Jahre, die zwischen damals und heute liegen, machen schon ein bisschen was aus!

Bei den Ehemaligen, die vor 10 bzw. 15 Jahren die DNT besucht hatten, waren die Unterschiede naturgemäß nicht ganz so groß, wie die Dia-Shows zeigten. Viel Gelächter und viele Fragen nach dem, was sich in den Jahren seit dem Besuch der DNT ereignet hatte, begleiteten das Treffen 2017, welches offiziell um 22 Uhr endete, aber gerne um zwei Stunden bis Mitternacht fortgesetzt wurde.

Traf sich nach zehn Jahren wieder: der Lehrgang 2007/08. Foto: I. Carstensen
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