Interreg-Projekt

Zusammen sind sie stark

Ilse Marie Jacobsen
Ilse Marie Jacobsen Journalistin
Sonderburg/Sønderborg
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Im Sonderburger Schloss begann der Besuch im Café. Foto: Karin Riggelsen

Die Deutsche Schule Sonderburg und Schule aus Todenbüttel beteiligen sich an grenzüberschreitendem Interreg-Projekt.

Vier deutsche und vier dänische Schulen beteiligen sich an einem grenzüberschreitenden Interreg-Projekt, bei dem es um grenzenlose Zusammenarbeit geht. Jungen und Mädchen werden bunt zusammengewürfelt, und gemeinsam lösen sie einige Aufgaben.

Für die Achtklässler der Deutschen Schule Sonderburg und die Neuntklässlern der Schule in Todenbüttel ging es gestern um die deutsch-dänische Geschichte. Der Tag begann in Nydam bei der Ausgrabungsstätte, anschließend wurde das nachgebaute Schiff Nydam Tveir besichtigt. Dann durften die Jugendlichen ins Museum des Sonderburger Schlosses.

Dort erklärte der Museumsmitarbeiter Arne Reggelsen auf deutsch und dänisch, was auf die Jungen und Mädchen wartete. Sie wurden in Gruppen von Deutschen und Dänen gemischt, und anschließend erhielten einige von ihnen eine Aufgabe im Sonderburger Schloss, andere eine Aufgabe in der Stadt. Um Punkt 13.40 Uhr mussten alle wieder im Schloss sein. Dort sollten die Jugendlichen nun den anderen berichten, wie sie ihre Herausforderung gelöst hatten.

Kultur, Sprache, Kinder und Freizeit

Das Interreg-Projekt heißt KursKultur oder Kultur Akademie. Es geht um Kultur, Sprache, Kinder und Freizeit. „Wir wollen gern hören, womit ihr gearbeitet habt und was ihr herausgefunden habt“, stellte Arne Reggelsen fest. Die Jugendlichen sollten unter anderem auch deutsche Spuren in der Stadt finden. Es sind Spuren aus der Zeit, als Sonderburg noch deutsch war. Neben einigen Lehrkräften war auch eine Frau bei dem Workshop dabei. Katrine Fleckner Grauholt studiert an der Europe Universität in Flensburg und schreibt eine PHD über das Interreg-Projekt.

„Ich werde einfach alles beobachten und den jungen Leuten unterwegs auch ein paar Fragen stellen. Es geht um die Interaktion der Schüler. Wie können die Museen in Dänemark und Deutschland zusammenarbeiten, und wie kann man die Aufgaben am besten lösen“, meinte sie. Normalerweise gibt es bei solchen grenzüberschreitenden Interreg-Projekten sprachliche Herausforderungen. Gestern aber nicht. Die Kinder der Deutschen Schule Sonderburg konnten sich ja ausgezeichnet mit den Kindern aus Todenbüttel unterhalten. Das Projekt wurde am Donnerstag im Schloss Gottorf fortgesetzt.

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