Corona-Restriktionen

„Kulturlandsbyen 6300“ setzt auf den Spätsommer

„Kulturlandsbyen 6300“ setzt auf den Spätsommer

„Kulturlandsbyen 6300“ setzt auf den Spätsommer

Gravenstein/Gråsten
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Das Foto zeigt die jährliche Kunstausstellung in der Kultur-Scheune der Gravensteiner Landwirtschaftsschule. Foto: Kulturlandsbyen 6300

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Im Interview spricht die Vorsitzende des Gravensteiner Vereins „Kulturlandsbyen 6300“ über ihre Hoffnung, im September endlich den zehnten Geburtstag des Vereins nachfeiern zu können.

Die jährliche Ausstellung im Mai, der „Sporets Dag“ und nicht zuletzt die große Geburtstagsfeier zum zehnjährigen Bestehen: Der Verein „Kulturlandsbyen 6300“ muss wegen der Corona-Restriktionen weiter abwarten, wie sich das Jahr für die Mitglieder entwickelt.

Die Vorsitzende Hanne Næsborg-Andersen sieht aber ein Licht am Ende des Tunnels. „Ich setze auf den Sommer oder auf den Spätsommer. Dann sind alle geimpft, und dann sollte das Leben wieder normal weiterlaufen“, so die Vorsitzende des Vereins, der sich für Kunst und Kultur in und um Gravenstein starkmacht.

Hoffen auf eine Geburtstagsfeier im September

2020 jährte sich die Gründung von „Kulturlandsbyen 6300“ zum zehnten Mal – dieser runde Geburtstag soll im September 2021 mit einem Grillfest an der Gravensteiner Landwirtschaftsschule endlich nachgefeiert werden. Wenn möglich, zusammen mit der Künstlervereinigung FFKK, die im vergangenen Jahr 15 Jahre alt wurde.

Die Generalversammlung ist von Ende März auf Anfang September verschoben worden. „Das genaue Datum folgt, sobald wir mehr wissen“, so die Vorsitzende.

Einmal im Jahr lädt der Verein zum „Sporets Dag“, um gemeinsam Natur und Landschaft zu erkunden. 2019 wurden Insektenhotels entlang des Weges gebaut und errichtet. Foto: Kulturlandsbyen 6300

Was aus anderen jährlich wiederkehrenden Aktivitäten wird, weiß der Vorstand noch nicht. Offen ist die Kunstausstellung im Mai in der roten Scheune nicht zuletzt, da einige Künstler aus Deutschland zu kommen pflegen.

Auch die Veranstaltungen „Åbent Landbrug“, „Sporets Dag“ sowie die Teilnahme am Gravensteiner Apfelfestival und Vortragsabende im Herbst sind noch nicht absehbar.

„Wir freuen uns sehr darauf, endlich wieder zusammen sein zu können“, sagt Hanne Næsborg-Andersen. Sie selbst hatte in den vergangenen Monaten und innerhalb der gesamten Corona-Krise „einen unfassbar leeren Kalender“.

Buchprojekt als Ablenkung

Als Projekt inmitten der aufgezwungenen Untätigkeit gab sie mit dem Geschichtsverein „Historisk Forening for Graasten by og egn“ ein Buch heraus. „Det bedste, vi stemte os hjem til, var skolen og flaget” erschien im November vergangenen Jahres und handelt von der Angliederung Nordschleswigs an Dänemark und die Folgen nach 1920. „Ich habe mich mit dem Buchprojekt quasi aktiv in die Geschichte gestürzt“, verrät die Vorsitzende schmunzelnd.

Mit Blick auf den September 2021 hofft sie, dass der Verein zu seinem gewohnten Alltag zurückkehren kann.

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