Deutsche Minderheit

Generalversammlung DSS: Freundeskreis nun Teil des Schulvorstands

Generalversammlung DSS: Freundeskreis nun Teil des Schulvorstands

DSS: Freundeskreis nun Teil des Schulvorstands

Sonderburg/Sønderborg
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Schulleiterin Henriette Tvede Andersen (m.) berichtete zusammen mit dem Schulvorstand vom Stand der Dinge an der Deutschen Schule Sonderburg. Foto: Sara Eskildsen

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Den Blick zurück auf das vergangene Jahr warf am Donnerstagabend die Deutsche Schule Sonderburg. Eine Veränderung gibt es im Hinblick auf den Freundeskreis.

Wer die Vergangenheit nicht kennt, kann die Gegenwart nicht verstehen und die Zukunft nicht gestalten. Mit diesem Zitat von Helmut Kohl erläuterte Schulleiterin der Deutschen Schule Sonderburg, Henriette Tvede Andersen, am Donnerstag den Sinn, auf ein Jahr zurückzublicken, das bereits abgeschlossen ist. 

Mit neuen Kräften im Vorstand durchs Schuljahr

„Wer die schulische Entwicklung verstehen und nachvollziehen möchte, weshalb wir die Ziele für den Werdegang der Kinder an dieser Schule setzen, wie wir es tun, muss die Vergangenheit kennen. Muss wissen, was wir bisher geleistet haben, und durch welche Veränderung wir gegangen sind, um dieses leisten zu können oder vielleicht auch ändern zu können.“

Mit einem neu aufgestellten Vorstand ging es durch das Jahr. Mit den Eltern Daniel Eggert, Stine Hoffmann, Martina Schmidt und Olga März im Schulvorstand kamen neue Stärken und Kompetenzen ins Spiel, Melissa Knoch übernahm den Vorsitz.

In der Aula nahmen Lehrkräfte, Vorstandsmitglieder und einige Eltern an der Generalversammlung teil. Foto: Sara Eskildsen

Auch in der Schulfreizeitordnung (SFO) gab es einen Personalwechsel: Kindergartenleiterin Melanie Bertelsen übernahm die Leitung. „Melanie hat schnell bewiesen, dass sie die richtige Wahl war, und ihre jahrelangen Erfahrungen als Leitung und im System waren und sind eine Bereicherung“, so die Schulleiterin.

Wechsel an die DSS nach Klasse 6

„Eine andere und wohl gravierendere Entscheidung wurde im Juni getroffen. Die Schülerinnen und Schüler der Förde-Schule werden ab dem Schuljahr 2025 schon nach der 6. Klasse zu uns kommen“, so Henriette Tvede Andersen. 

Da die DSS dadurch mehr Platz benötigt, wird in den Räumen des bisherigen Kindergartens an der Arnkilgade ausgebaut – und der Kindergarten zieht weg.

Rund 200 Kinder besuchen die Deutsche Schule Sonderburg. Foto: Sara Eskildsen

Die DSS-Schulleiterin ist davon überzeugt, dass vor allem die pädagogischen Gründe für einen Start nach Klasse 6 an der DSS sprechen. „Die Schülerinnen und Schüler haben nach der 6. Klasse ein Jahr Zeit, um sich zu finden und in der Schule zu landen, bevor sie sich für die bevorstehenden Prüfungen in der 8. und 9. Klasse vorbereiten müssen.“ 

Die Kinder der Förde-Schule und vom Kindercampus Lunden werden also ab 2025 nach der 6. Klasse nach Sonderburg wechseln.

Zum Schulstart 2023 waren 203 Kinder an der DSS eingeschrieben. 

Melissa Knoch (r.) ist seit 2023 die Vorsitzende des Schulvorstands. Foto: Sara Eskildsen

Ob Ausleihe der Turnhalle, Handypolitik oder Ferienplanung: Melissa Knopp, die Vorsitzende des Schulvorstandes, berichtete eingangs von der Arbeit des Vorstands. 

Auflösung des Freundeskreis-Vereins

Sie ging auch auf den Freundeskreis der Schule ein. Ein Verein, der Geld verwaltet, das den Kindern der Schule zugutekommt, beispielsweise als Zuschuss für Ausflüge und Klassenfahrten. 

Doch da freiwillige Kräfte für den Vorstand fehlten, wurde der Freundeskreis-Verein aufgelöst und in den Schulvorstand integriert. Die jährliche Generalversammlung wird nun zusammen mit der DSS abgehalten.

Der stellvertretende Schulleiter Jan Wachtberg Schmidt überreichte dem langjährigen Freundeskreis-Mitglied Dagfin Lauridsen als Dank einen Geschenkkorb. Foto: Sara Eskildsen

Auf einer außerordentlichen Generalversammlung war die Eingliederung des Freundeskreises in den Schulvorstand beschlossen worden. Sollten sich in Zukunft neue ehrenamtliche Kräfte finden, die den Freundeskreis wieder als eigenständigen Verein führen wollen, ist das möglich. 

Vorstandsmitglied Daniel Eggert hofft, dass im kommenden Schuljahr wieder mehr Anträge beim Freundeskreis gestellt werden.

Hausmeister Mathias Winter stand am Grill und sorgte nach der Generalversammlung für gegrillte Würstchen. Foto: Sara Eskildsen
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