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Den Einbrechern das Leben schwer machen

Den Einbrechern das Leben schwer machen

Den Einbrechern das Leben schwer machen

Sonderburg/Sønderborg
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Ein Einbrecher in Aktion Foto: AdobeStock

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Einbruchschutz: Die süddänische Polizei lädt am 23. Februar von 19.30 bis 19.55 Uhr alle Interessierten zu einem kurzen digitalen Bürgertreffen ein.

Die Sonderburger Kommune ist ein relativ sicherer Ort, wo in den vergangenen Jahren nicht mehr so häufig eingebrochen wurde. Aber es kann noch besser werden, so die Einschätzung der süddänischen Polizei. Dafür müssen aktive Nachbarn sorgen. Für sie wird am 23. Februar, 19.30 bis 19.55 Uhr, ein digitales Bürgertreffen abgehalten.

„Es hat in diesen Jahren historisch wenig Einbrüche gegeben. Die Sonderburger Kommune ist daher ein relativ sicherer Ort. Schauen wir uns aber die Verhältnisse in den anderen europäischen Ländern an, können wir diese Zahl noch weiter nach unten drücken“, hebt Vizepolizeiinspektor Chr. Østergaard von der Polizei für Südjutland und Nordschleswig hervor.

Kleiner Einsatz, großer Effekt

Das ist nur machbar, wenn alle als aktive Nachbarschaftshelfer die Wohnungen anderer im Kampf gegen ungebetene Gäste im Auge behalten. „Das erfordert nur sehr wenig vom Einzelnen, hat aber einen Riesen-Effekt. „Wer eine halbe Stunde für das digitale Bürgertreffen einplant, ist schon gut in Gang“, so Chr. Østergaard.

Die Sonderburger Kommune hofft, dass viele Bürgerinnen und Bürger sich an dem Treffen beteiligen. Kommune und Polizei werden zuvor noch einen Link veröffentlichen.

Sonderburg gehört zu den Kommunen, wo es viel Nachbarschaftshilfe (Nabohjælp) gibt. Nabohjælp ist eine Aktion des Kriminalpräventiven Rats und TrygFonden.

Den Einbrecher arbeitslos machen

Bei dem digitalen Bürgertreffen gibt es Fakten über die Anzahl von Einbrüchen in der Sonderburger Kommune und darüber, wie alle ihre Wohnung sichern können – eine gute Nachbarschaft beispielsweise kann Einbrüchen vorbeugen. Der letzte Punkt bezieht sich auf die Frage, ob man selbst einen Einbruch begünstigt. Außerdem geht es darum, Dinge nicht zu kaufen, die aus einem Einbruch stammen könnten, um so den Einbrecher arbeitslos zu machen.

Das Treffen wird über Youtube arrangiert. Es wird am Donnerstag, 3. März, von 19.30 bis 19.55 Uhr mit derselben Tagesordnung wiederholt.

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