Polizeieinsatz

Zwei Tote in Fünenshaff: Offenbar Mutter und Sohn

Zwei Tote in Fünenshaff: Offenbar Mutter und Sohn

Zwei Tote in Fünenshaff: Offenbar Mutter und Sohn

Fünenshaff/Fynshav
Zuletzt aktualisiert um:
In diesem Wohnkomplex rechts sind zwei Tote entdeckt worden. Die Polizei hat den Nahbereich mit Hunden abgesucht. Foto: Sara Eskildsen

Die Polizei hat am Mittwochmittag den Fund von zwei Toten in einer Wohnung am Kastaniepark in Fünenshaff gemeldet. Einem Nachbar zufolge könnte es sich um eine Familientragödie handeln.

In einem Wohnviertel mit Ziegelsteinbungalows am Ortseingang von Fynenshaff hat die Polizei am Mittwochmittag zwei tote Personen vorgefunden. „Bei Ankunft der Patrouille war klar, dass zwei Personen gestorben waren“, schreibt die Polizei in einer Pressemitteilung.

Die Polizei war mit mehreren Einheiten vor Ort an der Adresse Kastaniepark, direkt neben der örtlichen Nachschule. Mit mehreren Polizeihunden untersuchten die Bediensteten den Nahbereich – auch auf dem Rasen der Nachschule schnüffelten die Hunde nach Spuren.

Die Polizei war ab Mittwochmittag mit mehreren Einheiten vor Ort. Foto: Sara Eskildsen

„Zwei Personen sind tot in einer Wohnung am Kastaniepark aufgefunden worden“, schrieb die Polizei auf Twitter. „Die Ermittlungen sollen nun herausfinden, inwieweit eine kriminelle Handlung stattgefunden hat“, so die Mitteilung. Es herrsche keine unmittelbare Gefahr für die Anwohnenden, teilt die Polizei mit.

Nachbar: Im Haus lebten Mutter und Sohn

Um wen es sich bei den Toten handelt und weshalb sie gestorben sind, war Mittwochnachmittag nicht bekannt.

In dem Wohnviertel leben laut Aussage von Ortsbewohnern hauptsächlich ältere Menschen. Laut Aussage eines direkten Nachbars gegenüber dem „Nordschleswiger“ handelt es sich bei den beiden Toten um Mutter und Sohn, die beide vor Ort gewohnt haben. Das ist von der Polizei aber noch nicht bestätigt worden.

Laut Presseinformation der Polizei von 19:27 Uhr am Mittwoch liefen die Ermittlungen auch am Abend weiter. Die Toten seien noch nicht endgültig identifiziert worden. „Unmittelbar deutet nichts auf eine kriminelle Handlung hin, es stehen jedoch noch weitere Ermittlungen und technische Untersuchungen aus“, so die Mitteilung.

„Der Nordschleswiger“ verfolgt die Entwicklung.

Anmerkung der Redaktion: Der Artikel ist um 15.28 Uhr und erneut um 19:34 Uhr um aktuelle Informationen und Fotos ergänzt worden.

Die Schülerinnen und Schüler der Nachschule sind etwas nervös, weil diekt neben ihrer Schule zwei Tote gefunden wurden. „Das ist echt erschreckend. Wir schlafen heute zum Schulabschluss in einem Zelt neben der Schule, daher hoffen wir, dass die Polizei schnell herausfindet, weshalb sie gestorben sind“, so Schülerin Trille Dideriksen (l.). Foto: Sara Eskildsen
Die Polizei hat den Bereich rund um den mutmaßlichen Tatort bis zum Supermarkt gesperrt, um in Ruhe arbeiten zu können. Foto: Sara Eskildsen
Mehr lesen

Leitartikel

Cornelius von Tiedemann
Cornelius von Tiedemann Stellv. Chefredakteur
„Nach der Schule: Zugfahrt statt Ratschlag“