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Wie der Haderslebener Frauenverein die Welt erkundet

Wie der Haderslebener Frauenverein die Welt erkundet

Wie der Haderslebener Frauenverein die Welt erkundet

Hadersleben/Haderslev
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Mit dem Bus entdeckten die Mitglieder des Haderslebener Frauenvereins auf einer viertägigen Reise den Norden Dänemarks. Foto: Martha Vollstedt

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Eine Weltkarte, ein Maschinenraum, das Kattegat und eine Prise Salz: Das waren nur einige Höhepunkte, als Mitglieder des Haderslebener Frauenvereins im voll besetzten Bus den Norden Dänemarks erkundeten.

„Das war wirklich ein Erlebnis!“ Martha Vollstedt blickt auf eine erlebnisreiche Fahrt mit dem Haderslebener Frauenverein zurück.

Insgesamt 40 Mitglieder hatten sich mit dem Bus auf eine viertägige Reise durch Nordjütland begeben. 

Ein Abstecher zur Weltkarte

Das Kattegat-Center, Grenå und Bønnerup Strand waren einige Stationen. Ein Abstecher in die große weite Welt stand am letzten Tag auf dem Programm, wenngleich nur auf der Karte: „Wir haben die Anlage Verdenskortet besucht“, erzählt Martha Vollstedt. 

Ein Ausflug auf die begehbare Weltkarte hinterließ einen nachhaltigen Eindruck. Foto: Martha Vollstedt

Die „Weltkarte“ ist eine begehbare Karte auf einer großen Wiese. Sie liegt in einem See und umfasst die Kontinente in verkleinertem Maßstab, mit Grenzen, Hauptstädten und anderen bedeutenden Städten.

Mit der Kabelfähre über die Förde

Im Kattegat-Center fütterten die Mitglieder des Frauenvereins die Robben und setzten mit der Kabelfähre über die Förde von Randers. Die Fähre pendelt zwischen Udbyhøj Nord und Udbyhøj Syd.

„Zunächst hatten wir Bedenken, ob der Bus darauf Platz hätte, aber dann hat alles wunderbar geklappt“, berichtet Martha Vollstedt. 

 

Fütterungszeit im Kattegat-Center Foto: Martha Vollstedt

Ein ganz besonderes Salz

Auf dem Wasser ging es auch am zweiten Tag weiter: Diesmal besuchte die Reisedelegation das „Mariager Saltcenter“. 

„Dort haben wir als eine Kostprobe eine Prise Salz bekommen. Man schmeckt schon den Unterschied zum Salz aus dem Supermarkt“, findet sie. „Das Mariager-Salz ist irgendwie kräftiger.“

Zeit fürs leibliche Wohl war auch, trotz eines vollen Programms. Die Reisenden übernachteten im Rold Storkro und fühlten sich dort gut aufgehoben. Foto: Martha Vollstedt

Abstecher in den Maschinenraum und ins Skagen-Museum

Ereignisreich sei auch der dritte Tag gewesen, an dem die Reisenden mit dem Strandtraktor das Kattegat besuchten. Dort ging es – wie zumeist – recht stürmisch zu. 

Während die Männer einen Abstecher in das Museum „Maskinrummet“ machten, besuchten die Damen das Skagen-Museum, das Werke der berühmten Skagen-Malerinnen und -Maler zeigt: „Das war fantastisch“, schwärmt Martha Vollstedt: „Wir haben auf dieser Reise viel gelernt – und sie wird uns noch lange in Erinnerung bleiben.“

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