Wikingerspiele in Jels

Optimistische Wikinger

Optimistische Wikinger

Optimistische Wikinger

Karin Friedrichsen
Karin Friedrichsen Journalistin
Jels
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Das Wikingerspiel 2017: „Thor, Hammer und die Liebe“. Foto: Karin Riggelsen

Der Wikingerspiele-Chef Schmidt Bennedsen geht von guten Zahlen für die Saison 2017 aus: „Ich bin recht sicher, dass wir in diesem Jahr ein Plus verzeichnen.“

Der Wikingerspiele-Chef Schmidt Bennedsen geht von guten Zahlen für die Saison 2017 aus: „Ich bin recht sicher, dass wir in diesem Jahr ein Plus verzeichnen.“

„Thor, Hammer und die Liebe“ ist auf gute Publikumsresonanz gestoßen. Das resümiert der Vorstandsvorsitzende Bruno Schmidt Bennedsen: „Donnerstagnachmittag hatte sich der Kartenverkauf bei 19.268 Stück eingependelt. Wir Wikinger sind voller Optimismus, dass es uns gelingt, bis zur letzten Vorstellung der Saison am Sonntagabend weitere knapp 750 Karten zu verkaufen. Dann könnten wir eine magische Grenzen knacken“, lacht Schmidt Bennedsen.

Seit Anbeginn der Wikinger Spiele auf der Freilichtbühne am Jelser See konnten nur in den Jahren 1981, 1983 und 1986 mehr als 20.000 Tickets verkauft werden. Schmidt Bennedsen, der, wie berichtet, den Vorstandsposten bei Saisonbeginn übernahm, ist kein unbeschriebenes Blatt in puncto Wikingerspiele. Der 42-jährige Osterlindeter engagiert sich seit 1991 ehrenamtlich für das Wikingerspiel. Inzwischen sind auch seine Frau und die vier Kinder im Alter von 4 bis 15 hartgesottene Wikinger.

Insgesamt bringen sich rund 500 Ehrenamtliche in die Durchführung der Spiele ein: „Es ist wichtig, dass die Akteure sich wohlfühlen und alle ihren Spaß haben“, so Schmidt Bennedsen. Obwohl der Kassensturz erst im Oktober ansteht, wagt er eine vorsichtige Prognose. Das Budget der Spiele, die Vorstellung geht insgesamt 17-mal über die Bühne, liegt bei 3,5 Mio. Kronen: Bei 14.000 Gästen würden sich Einnahmen und Ausgaben die Waage halten. Trotz streckenweise nasskalter Witterung ist der Verkauf in der Souvenierabteilung gut gelaufen.

Auch das Interesse fürs Wikingerbüfett erlebte Aufschwung. „Ich bin recht sicher, dass wir in diesem Jahr ein Plus verzeichnen können“, so Bruno Schmidt Bennedsen. Der letztjährige Überschuss in Höhe von knapp 150.000 Kronen ist unter anderem in technische Ausstattung investiert worden. Ihre 41. Saison beschließen die Wikinger Sonntag, 16. Juli. Auch für die heutige Vorstellung, Beginn ist jeweils um 20 Uhr, gibt es noch Karten. Autor Thomas Howalt, der 2018 auch Regie führen wird, arbeitet bereits an einem Entwurf für das Manuskript: „Wir stellen uns vor, dass 2018 ein Mann aus dem Volk im Fokus stehen wird“, verrät Schmidt Bennedsen.

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