Rotary Klub

Austauschschüler erlebten den „Berg“ und die Domstadt

Austauschschüler erlebten den „Berg“ und die Domstadt

Austauschschüler erlebten den „Berg“ und die Domstadt

Hadersleben/Haderslev
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Die Austauschschüler Alix Werner und Liza Hinojosa Foto: Karin Friedrichsen

Zwei Haderslebener Klubs der humanitären Organisation Rotary waren Gastgeber des „Farewell Weekend“. Amerikaner und Mexikanerin verbrachten dabei ihre Austauschzeit gemeinsam in der Domstadtkommune.

Am vergangenen Wochenende haben Mitglieder der beiden Haderslebener Klubs der humanitären Organisation Rotary das „Farewell Weekend“ für Austauschschüler organisiert. Torben Clausen und John Engel vom „Haderslev Rotary Club“ sowie Reza Shanjani und John Christensen, die Mitglieder vom „Haderslev Hertug Hans Rotary Club“ sind, haben das Programm zusammen mit ihren Partnern und Partnerinnen zusammengestellt.

Austauschschüler verbringen „Farewell Weekend“ in der Bildungsstätte Knivsberg und in Hadersleben. Foto: Karin Friedrichsen

Domstadt im Schnelldurchlauf

Eingeladen zu dem Treffen waren Jugendliche, die alle seit dem Sommer 2018 in Nordschleswig, Südjütland und auf Fünen bei Gastfamilien leben. Untergebracht waren die Schüler und die Rotarier in der Bildungsstätte Knivsberg.

„Der Berg“ eigne sich vortrefflich für ein solches Camp, sagte John Engel, als die Ehrenamtlichen zusammen mit 27 Jugendlichen am Wochenende in Hadersleben waren. Mit Fremdenführer Kim Bjerringgaard erlebten die Ausländer die Domstadt im Schnelldurchlauf.

John Christensen, Rikke und John Engel, Torben und Hanne Clausen sowie Reza Shanjani (v.l.) Der Gruppe der Ehrenamtler gehören auch Anne Christensen und Shahin Amirian an. Foto: Karin Friedrichsen

Im Austauschjahr bei drei Familien wohnen

Alix Werner aus den Vereinigten Staaten und die Mexikanerin Liza Hinojosa haben ihre Austauschzeit bei jeweils drei Gastfamilien in der Kommune Hadersleben verbracht. Im Austauschjahr, das Mitte Juli endet, sind die Jugendlichen an der Kathedralschule.

„Ich habe in Woyens und Hadersleben gewohnt. Jetzt lebe ich bei einer Familie in Styding“, erzählt der 17-jährige Werner. Er hat Dänisch gelernt und dänische Freunde gefunden. Der Aufenthalt in Dänemark gefällt ihm, er kann sich aber nicht vorstellen, sich hier niederzulassen. „Ich werde in den Staaten studieren. Irgendwann würde ich gerne wiederkommen, um meine Freunde und die Gastfamilien zu besuchen“, so der 17-Jährige.

Fleisch und Kartoffeln

Alix Werner wundert sich über die Essgewohnheiten der Dänen: „Hier werden viele Kartoffeln und viel Fleisch gegessen“, lacht der Jugendliche, der sich darauf freut, in wenigen Wochen seine amerikanische Familie in die Arme schließen zu können.

Liza Hinojosa (18) freut sich ebenfalls über das Entgegenkommen der drei Gastfamilien und der jungen Menschen, denen sie unter anderem beim Studiengang an der Kathedralschule begegnet ist. In Dänemark niederlassen möchte die Mexikanerin sich aber auch nicht. „Ich habe den Eindruck, dass wir Mexikaner ein wenig mehr Herzenswärme ausstrahlen“, stellt sie fest.

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