Deutsche Bücherei Hadersleben

Zwischen Toren und Türen: Fußball und eine Hängepartie

Zwischen Toren und Türen: Fußball und eine Hängepartie

Zwischen Toren und Türen: Fußball und eine Hängepartie

Hadersleben/Haderslev
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Die Fußball-EM kann kommen! Filialleiterin Monika Knutzen hat dazu Bücher für Jung und Alt, Groß und Klein zusammengestellt. Foto: Ute Levisen

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Der Umzug der Deutschen Bücherei Hadersleben ins Stadtzentrum ist vollzogen. Seit März läuft die Ausleihe fast wie zuvor. Allerdings gibt es noch eine Hängepartie – im wahrsten Sinne des Wortes.

Licht sind die Räume der Deutschen Bücherei Hadersleben im Kulturhaus Bispen. Unter seinem Dach sorgen Filialleiterin Monika Knutzen und ihre Kollegin Annegret Moritzen seit dem Umzug vom Aastruper Weg in die Stadtmitte im Februar dafür, dass der Ausleihverkehr wieder rollt. 

„Monika und Annegret haben fantastische Arbeit geleistet“, lobt Büchereidirektorin Claudia Knauer vom Verband Deutscher Büchereien Nordschleswig in Apenrade (Aabenraa). 

Büchereidirektorin Claudia Knauer beim Ortstermin in der Haderslebener Bücherei: So ein Umzug ist eine komplexe Angelegenheit, bei der es vieles zu regeln und zu besprechen gibt. Foto: Ute Levisen

Zum Ortstermin in der Domstadt

Sie ist wieder einmal zu einem Ortstermin in Hadersleben, denn es gibt dort noch eine Hängepartie, die den Büchereibetrieb beeinträchtigt: Seit dem Umzug muss die Leserschaft auf ihre offene Bücherei außerhalb der Personalzeiten erst einmal verzichten. 

„Das wiederum hängt an der Tür, was wörtlich zu verstehen ist, denn unsere Eingangstür, die zugleich eine Brandschutztür ist, hängt“, erläutert Claudia Knauer. 

Die Bücherei wird fleißig genutzt – auch von Gästen der Stadt. Foto: Ute Levisen

Solange dies nicht behoben sei, könne auch der Eingangscomputer für die offene Bücherei nicht installiert werden: „Das ist ein hochgradiges Ärgernis, aber es liegt leider nicht in unserer Hand. Wir sind von unserer Lieferantenfirma abhängig, aber dennoch zuversichtlich, dass sie das Problem in überschaubarer Zeit lösen wird.“

Annegret Moritzen im Gespräch mit Claudia Knauer Foto: Ute Levisen

Räume nach Themen aufgeteilt

Unterdessen führt Monika Knutzen durch die neuen Räume, die nach Themen aufgeteilt sind. Für die Kleinsten gibt es Büchertröge auf Augenhöhe, eine Sonderanfertigung, aus der sich die Kinder bedienen können. 

Zum Interieur gehört seit dem Umzug auch ein neues buntes Sofa, das gern und oft genutzt werde, wie die Filialleiterin verrät.

Thematisch hat sich die deutsche Bücherei längst auf die bevorstehende Fußball-Europameisterschaft in Deutschland „eingeschossen“ und dazu passende Bücher für ihre Leserinnen und Leser ausgewählt.

Büchertröge auf Augenhöhe für die Kinder Foto: Ute Levisen

Die gute Nachricht kommt zum Schluss: Seit dem Umzug hat sich die Zahl der registrierten Nutzerinnen und Nutzer um 45 erhöht: „Das sind so viele wie sonst in einem ganzen Jahr“, sagt die Filialleiterin. 

Zunehmend finden auch dänische Gäste des Kulturhauses Bispen den Weg in die deutsche Bücherei. 

So registriert man sich für die Bücherei

Registrierte Nutzerinnen und Nutzer der Deutschen Bücherei Hadersleben können aus dem Vollen schöpfen und nicht nur Bücher und Medien vor Ort entleihen, sondern auch aus dem umfassenden Katalog bestellen. Der Selbstverbucher-Terminal funktioniert jetzt auch mit der Gesundheitskarte auf dem Handy.

Um die deutsche Bücherei während der Personalzeiten betreten zu können, muss der elektronische Türöffner rechts von der Eingangstür im ersten Stock betätigt werden.

Wer außerhalb der Öffnungszeiten des Kulturhauses Bispen die deutsche Bücherei besuchen möchte, muss auch im elektronischen System der dänischen Bücherei im Erdgeschoss des Bispen erfasst werden. Deren Lesegerät an der Außentür funktioniert allerdings bisher nicht mit der elektronischen Gesundheitskarte auf dem Handy – das heißt: Plastikkarte nicht vergessen! Solange es noch keine Offene Bücherei gibt, steht eine Rückgabebox vor der Tür der deutschen Bücherei im ersten Stock.

Die Eingangstür zur Bücherei wird jetzt mit einem elektronischen Türöffner bedient. Foto: Ute Levisen
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