Campus Apenrade

Triolektisch Fußball spielen: Der Campusplatz wird gebaut

Triolektisch Fußball spielen: Der Campusplatz wird gebaut

Triolektisch Fußball spielen: Der Campusplatz wird gebaut

Gesche Picolin
Gesche Picolin Journalistin
Apenrade/Aabenraa
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Hier entsteht ein triolektisches Fußballfeld auf dem künftigen Apenrader Campusplatz. Foto: Karin Riggelsen

Wer sich fragt, was nördlich der Campusallé gebaut wird, erhält hier seine Antwort. Der Campusplatz entsteht, und er bekommt ein triolektisches Fußballfeld.

In dieser Woche beginnen die Arbeiten mit dem Campusplatz „CampusPladsen“, nördlich der Apenrader Campusallé. Die Bauarbeiten werden erwartungsgemäß zum Herbst fertig sein. Eine Besonderheit des Platzes wird ein herabgesenktes triolektisches Fußballfeld. Jenes kann mit seinen sechs Sitzkanten auch als Bühne genutzt werden. Doch auch eine Beachvolleyballbahn verspricht die Kommune.

Die Campusgegend in Apenrade entwickelt sich, und seit dieser Woche geht es mit der nächsten Etappe weiter. Der Platz soll von kleinen Wällen und bepflanzten Hügeln umgeben sein. So entsteht Windschatten und kleine Aufenthaltsorte.

Viel Gestrüpp wird entfernt, um Platz für den Platz zu schaffen. Dieser wird nach Bauabschluss wieder begrünt werden. Foto: Karin Riggelsen

Sitzmöbel und Bänke werden aufgestellt, sodass das bunte Treiben rundherum zu beobachten ist. Die Bepflanzung allerdings wird erst im Oktober in Angriff genommen, heißt es in der Pressemitteilung der Kommune.

Die Firma Arkil ist Bauherr des Campusplatzes. Der Platz entsteht in Zusammenarbeit zwischen Campusrat, dem Kontaktausschuss des Campus, IBC und Kommune.

Triolektischer Fußball

Asger Jorn, der sonst eher als Maler bekannt ist, erfand Ende der Fünfzigerjahre den triolektischen Fußball. Das Spielfeld ist sechseckig, statt zwei Mannschaften treten drei gegeneinander an. Jorn hatte die Idee einer dritten Kraft im damaligen Kampf zwischen Ost und West. Er verglich mit dem Fußball: Es entsteht ein sich änderndes Gleichgewicht. Man denkt die ganze Zeit neu, man schafft ständig Teams.

Regeln: Ursprünglich sind bis zu sechs Spieler in einer Mannschaft. Gespielt wird mit einem Ball. Die Mannschaft mit Ballbesitz spielt gegen die beiden anderen.

Spieldauer sind dreimal acht Minuten. Es gewinnt, wer die wenigsten Tore kassiert. Außer der roten und der gelben kann auch die blaue Karte eingesetzt werden: Der Spieler muss zwei Minuten aussetzen.

Quelle: Museum Jorn

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