Apenrader Hafen

Der Nyhavn ist endlich fertig

Gesche Picolin
Gesche Picolin Journalistin
Apenrade/Aabenraa
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Nyhavn Apenrade
Ein großes Schiff liegt am renovierten Nyhavn (rechts im Bild). Hinter den großen Silos versteckt liegt der Sydhavn. Foto: MT Højgaard

Drei Monate verspätet sind die Arbeiten am fast 100 Jahre alten, 500 Meter langen Kai in Apenrade abgeschlossen.

Die Zeit ist gut investiert, wir haben zeigen können, dass wir die Aufgabe sicher zu Ende bringen können.

Michael Dalsgaard Sørensen

Drei Monate verspätet sind die Arbeiten am fast 100 Jahre alten, 500 Meter langen Kai in Apenrade abgeschlossen.

„Der Westkai des Apenrader Nyhavn ist wieder voll in Betrieb“, stellt Michael Dalsgaard Sørensen fest. Der für die Renovierung des Nyhavn zuständige Projektchef bei MT Højgaard erklärt die Arbeiten nach einem Jahr für beendet. Der Kai ist ursprünglich von 1922, und die Lebenszeit einiger Konstruktionen war vorbei.

Es habe sich allerdings als schwierig erwiesen, die Kaimauer zu verstärken, denn die Spundwand, die den Kai gegen das Eindringen von Wasser abdichtet, hatte sich mehrfach lösen wollen, so Dalsgaard Sørensen in einer Pressemitteilung. Um die Kaimauer also an Ort und Stelle zu befestigen, wurde deshalb eine bessere Verankerung beschafft, die die Kaimauer nun stärkt. Insgesamt hatte das die Bauarbeiten im Nyhavn um drei Monate verlängert. „Die Zeit ist gut investiert, wir haben zeigen können, dass wir die Aufgabe sicher zu Ende bringen“, so Dalsgaard Sørensen.

Während der gesamten Zeit war der Nyhavn teilweise in Betrieb, sodass die Arbeiten genau geplant werden mussten. Hier hat es eine gute Zusammenarbeit mit dem Apenrader Hafen gegeben. Die Arbeit im Nyhavn hatte ein Budget von 40 Millionen Kronen. Für etwa die Hälfte wird dieselbe Firma sich jetzt um den Sydhavn kümmern. Dort war das Containerdorf bereits vergangene Woche eingerichtet worden, ein Kran in Position gebracht, wir berichteten.

Hier sollen nun die künftigen Bodenverhältnisse gesichert werden und die nördliche Kaimauer. Außerdem werden einige alte Gebäude abgerissen und einige der hölzernen Brücken. Damit der Sydhavn auch bald wieder in neuem Glanz erstrahlen kann.

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