Apenrader Hafen

Mit neuem Vorstand in die Zukunft

Gesche Picolin
Gesche Picolin Journalistin
Apenrade/Aabenraa
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Apenrader Hafen
Vogelperspektive auf das ehemalige Enstedwerk. Wo noch vor Kurzem Block ENV2 stand ist die Fläche nun asphaltiert und kann neue Firmen anziehen. Foto: aabenraahavn.dk

Der Apenrader Hafen ist auf Rekordkurs und Investitionen bringen Aufschwung – Apenrades Industriehafen ist sehr aktiv.

Der Apenrader Hafen kann auf ein erfolgreiches Jahr 2017 zurückblicken. So hat der Gesamtumschlag an Waren das Vorjahresmaß überstiegen und endet voraussichtlich bei 1,6 Millionen Tonnen.

Da der Vorstand des Hafens dem Turnus des Kommunevorstands folgt, gibt es folgende Neuerung für 2018 bis 2021: Christian Gramstrup (Dänische Volkspartei, DF) und Michael Christensen (Sozialistische Volkspartei) verlassen den Vorstand, dafür kommen Povl Kylling Petersen (Soz.) und Ida Smed Metze (DF) hinein. Weiter dabei sind Erwin Andresen (Schleswigsche Partei) als Vorsitzender und Bürgermeister Thomas Andresen (Venstre).


Als Vertreter der Mitarbeiter ist Lars Østergaard gewählt. Gewerbliche Vertreter im Vorstand sind Lars Rolner, Niels Bergh-Hansen und Poul Bruun. Als etwas Neues ist die Anzahl dieser gewerblichen Repräsentanten von zwei auf drei erhöht worden.

Tatsächlich hat sich viel getan im Hafen in diesem Jahr: Am Nyhavn wurden 500 Meter Kai renoviert mit einer Tragfähigkeit von bis zu zehn Tonnen pro Quadratmeter. Am Sydhavn sind Änderungen vorgenommen worden, so etwa eine sogenannte Klimasicherung am Kai bei Futtermittelproduzent Ewers. Der Kai wurde von 1,3 auf 1,8 Meter erhöht.

Zur Instandsetzung von sowohl Ny- als auch Sydhavn sagte Hafendirektor Henrik Thykjær: „Im Nyhavn geht natürlich die ,hafenmäßig‘ stärkste Aktivität vor sich, wenn die Güter über den Kai gehen. Aber der Sydhavn bildet die Auffassung der Bürger vom Hafen.“

Im November wurde dann bekannt, dass Stenbjerg Ejendomme ein neues Bürogebäude auf dem bisherigen ReeseMarin-Gelände baut. Und im Dezember teilte der Hafen mit, dass der türkische Zementproduzent Nuh Cimento sich auf dem Gelände des ehemaligen Enstedtwerks (Foto) niederlässt. Die Firma stellt Arbeitsplätze für die Kommune in Aussicht – gute Aussichten für den Apenrader Hafen.

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