Wahlen 2017 - Apenrade

„Ich hätte nichts dagegen“

Anke Haagensen
Anke Haagensen Lokalredakteurin
Apenrade/Aabenraa
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Thomas Andresen
Thomas Andresen am Wahlabend in Apenrade. Foto: Scanpix

Apenrades Bürgermeister Thomas Andresen hofft, dass er schon am Freitag eine – breite – Konstituierungsabsprache präsentieren kann.

Die breitestmögliche Konstituierungsabsprache ist das erklärte Ziel von Bürgermeister Thomas Andresen. Er hat gestern den ganzen Tag bis in den Abend hinein Gespräche mit Vertretern der verschiedenen Parteien geführt und hat heute früh noch eine Verabredung mit den Volkssozialisten. Er arbeitet intensiv an „einer breitestmöglichen Konstituierung“ (O-Ton Andresen). Auf die Frage, ob er möglicherweise noch vor dem Wochenende, also heute, eine Konstituierungsabsprache würde präsentieren können, antwortete er vielsagend: „Ich hätte zumindest nichts dagegen.“

Über den Verlauf der bisherigen Verhandlungen sagt er: „Die Signale, die ich verschickt habe, sind zumindest positiv zurückgekommen.“ Konkrete Absprachen sind noch nicht getroffen worden. „Die Parteivertreter müssen die Dinge schließlich noch mit ihrem Hinterland abklären. Das ist nur fair. Es ist aber mein ganz klarer Eindruck, dass der Wille zu einer breiten Konstituierungsabsprache gegeben ist – nach einem hektischen Wahlkampf“, was ihn in Anbetracht der Herausforderungen der kommenden Jahre freuen würde.

„Es geht in erster Linie darum, dass die Namen-Patience am Ende aufgehen muss. Aber: Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg“, ist Thomas Andresen überzeugt. Er sei schließlich im Sinne aller und auch am besten für die Kommune, wenn die Stadtratsabgeordneten in Ausschüssen platziert werden, deren Aufgabengebiete sie auch interessieren. „Ansonsten können vier Jahr recht lang werden“, fügt Andresen erläuternd hinzu.

Es sei aber nicht vorgesehen, die Anzahl der stehenden Ausschüsse zu erhöhen, nur damit diese Patience aufgeht. „Es kann aber sein, dass die Ausschussstruktur künftig geändert wird bzw. geändert werden muss. Ich könnte mir vorstellen, dass der Posten des stellvertretenden Ausschussvorsitzenden aufgewertet wird, dass mehr Verantwortung und in Folge dessen natürlich auch finanziell mehr für diesen Posten abfällt“, so Thomas Andresen. Für die Kommune an sich würde das nicht teurer werden, da das Geld, das heute schon für die Ausschussleitung abgesetzt ist, nur anders verteilt werden würde.

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