Umzug

„HavneGrillen“: Bald mit Terrasse und schnellerem Service

„HavneGrillen“: Bald mit Terrasse und schnellerem Service

„HavneGrillen“: Bald mit Terrasse und schnellerem Service

Apenrade/Aabenraa
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Grill-Besitzer Walter Jürgensen auf der weitläufigen Terrasse vor dem neuen pavillonartigen Neubau Foto: Karin Riggelsen

Schon Anfang des Jahres sollte der Imbiss in den wenige Meter entfernten Neubau ziehen. Es gab jedoch immer wieder Verzögerungen. Doch nun geht es endlich los, wie der Inhaber freudig erklärt.

Der „HavneGrillen“ öffnet am Freitag, 5. Juni, im neuen Gebäude am Sydhavn. Geplant war der Umzug schon zu Beginn des Jahres, doch „es gab immer wieder Verzögerungen“, berichtet Walter Jürgensen, der Grillinhaber. Ganz zufrieden ist er mit dem Ablauf nicht, gibt er zu, doch nun freue er sich, dass das neue Gebäude, das nur wenige Meter vom alten Standort entfernt liegt, endlich bezogen werden kann.

Viel Platz hinter und vor dem Tresen Foto: Karin Riggelsen

Mehr Platz – weniger Wartezeit

„Wir haben dort doppelt so viel Platz, um die Speisen zuzubereiten. Das werden die Kunden merken können. Es wird nicht mehr so lange dauern, bis sie ihr Essen bekommen“, sagt Jürgensen, der mit seiner Frau in Gjenner/Genner lebt, sich aber als „Loitinger“ sieht.

Zu dem neuen markanten, in Rot und Weiß gestrichenen Holzpavillon gehört auch eine großzügige Terrasse, auf der Tische und Stühle stehen werden und von der aus die Gäste mit Blick auf den Hafen klassische Imbissgerichte wie Pommes und Hamburger genießen können. Bekannt ist der „HavneGrillen“ aber vor allem für den prämierten Hotdog.

Wegen des großzügigen Platzangebots rechnet der Imbissbesitzer nun mit einer größeren Zahl Gäste, die es zu bewirten gilt.

Auf der neu angelegten Terrasse ist Platz für viele Stühle und Tische – in der Coronazeit ein großer Vorteil Foto: Karin Riggelsen

Coronavirus hat spürbare Auswirkungen

Auch bei Besuchern aus Deutschland ist der Imbiss ein Geheimtipp, und sie haben für Umsatz gesorgt. Allerdings kommen die seit der Grenzschließung aufgrund des Coronavirus nicht mehr. „Das haben wir doch sehr zu spüren bekommen“, sagt er.

Allerdings kann er auf eine große Stammkundschaft zählen, die ihm auch in den vergangenen Monaten die Treue gehalten und dem „HavneGrillen“ das Überleben gesichert hat. „Wer Qualität bekommt, kommt auch wieder“, meint Walter Jürgensen. „Einbußen gab es aber trotzdem.“

Viel Spaß – an Aufhören ist nicht zu denken

Ans Aufhören denkt der 77-Jährige noch lange nicht. „Es macht mir einfach zu viel Spaß. Es ist schön, einen Schnack mit den Gästen zu haben und in Kontakt mit den Leuten zu sein“, erklärt er den Grund.

Den alten Imbisswagen, der sich noch hinter einem aus Holz gebauten Anbau versteckt, hat Jürgensen verkauft – an einen Käufer aus Skive.

Derzeit legen Handwerker letzte Hand an den neuen „HavneGrillen“, Fenster wurden am Dienstag geputzt, und Christa und Walter Jürgensen bringen schon die ersten Sachen in ihr neues Domizil, damit sie die Gäste am Freitag pünktlich um 10.30 Uhr begrüßen können.

Der „alte“ Imbiss weicht langsam. Die Verkleidung ist zum Teil schon verschwunden. Der dahinter versteckte Imbiss-Wagen ist verkauft. Foto: Karin Riggelsen
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