Sicherheit

Fjordskolen erhält beste Brandschutz-Maßnahmen

Gesche Picolin
Gesche Picolin Journalistin
Apenrade/Aabenraa
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7,5 Millionen Kronen wurden zusätzlich bewilligt. Doch nicht alle sind von den zusätzlichen Investitionen begeistert.

Der Kinder- und Ausbildungsausschuss hat unter seiner Vorsitzenden Kirsten Nørgård Christensen (V) am Dienstag eine Zusatzbewilligung für die Fjordskole in Höhe von 7,5 Millionen Kronen bewilligt. Die einzige Gegenstimme kam von Gert Nordklitgaard (EL), seiner Ansicht nach sollten „keine weiteren Gelder in ein hoffnungsloses Projekt“ gesteckt werden.

Der Betrag setzt sich unter anderem zusammen aus 3 Millionen Kronen für eine Erhöhung des Brandschutzes von Klasse 2 auf Klasse 6. „Fjordskolen bekommt so den gleichen Standard wie etwa ein Pflegeheim oder eine Kinderkrippe“, so Nørgård Christensen.

Gegen das zur Verfügungstellen einer weiteren Investition stellten sich Dorte Ballhorn Soll (Soz.), Nordklitgaard und Kåre Solhøj Dahle (parteilos). Letzterer begründete dies damit, dass erst die öffentliche Ausschreibung am 6. November abgewartet werden solle.

Hierzu die Ausschussvorsitzende: „Wir haben einen straffen Zeitplan. Wenn wir jetzt mit Bewilligungen warten, dann wird das Projekt schnell mal um zwei Monate verzögert. Und das ist so ziemlich das Schlimmste, was ich mir vorstellen kann, dass die Schule nicht zum Schuljahresanfang öffnen kann.“ Außerdem, so Nørgård Christensen, stimme dies so einfach nicht. Es sei gängige Praxis, dass bereits vor einer öffentlichen Ausschreibung Mittel zur Verfügung gestellt würden, das sei zum Beispiel bei der Tingleffer Schwimmhalle und bei der Campus Rambla in Apenrade so gewesen.

Vorbereitende Arbeiten zum Bau, wie etwa Festigung des Bodens für den kommenden Parkplatz oder bauliche Vorbereitungen für das kommende Therapiebecken, laufen bereits.

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