UC Syd

In einer lichtdurchfluteten Schule lernt es sich besser

Anke Haagensen
Anke Haagensen Lokalredakteurin
Apenrade/Aabenraa
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Volles Haus bei der offiziellen Einweihung. Ehrengast war Ausbildungsminister Søren Pind (im Bildvordergrund im Gespräch mit der UC Syd-Vorstandsvorsitzenden, Regionsvorsitzende Stephanie Lose). Rechts am Bildrand Prorektor Alexander von Oettingen, der für seine frisch am Knie operierte Chefin, Birthe Friis Mortensen, die Einweihungsfeier moderierte. Foto: Klaus Willis Andresen

Neues UC-Syd-Gebäude in Apenrade feierlich eingeweiht – Ausbildungsminister Pind schwang die Schere.

Von außen sieht das Gebäude auf den ersten Blick vielleicht noch dunkel und trist aus. Sobald die Grünflächen hochgewachsen sind, wird sich auch dieser Eindruck sicherlich ändern. Von innen besticht das neue UC-Syd-Gebäude an der Campusallee durch Licht und Helligkeit. Schon vor einigen Wochen haben die Studenten der insgesamt vier Studienrichtungen bereits ihr neues Gebäude bezogen. Neben den Krankenschwestern, Sozialberatern und Pädagogen werden hier auch die pädagogischen Assistenten ausgebildet.

Die offizielle Einweihung fand nun am Freitag im Beisein von vielen geladenen Gästen, darunter Ausbildungs- und Forschungsminister Søren Pind (Venstre), statt. Pind hatte den direkten Vergleich. Im Mai war er auf seiner Diskussionsrunde im alten UC-Syd-Gebäude am Margrethenweg gewesen. „Kein Vergleich“, stellte er fest und lobte, dass man bei diesem Gebäude die für die Zukunft so wichtige fächerübergreifende Zusammenarbeit gleich mit eingeplant hätte. Darüber hinaus stellte er fest, dass diese sogenannte Interdisziplinarität nicht nur für die Studierenden wichtig sei, sondern auch für die Lehrer. Damit sie stattfinden kann, sei Offenheit vonnöten – geistig aber auch räumlich. „Hier sind die Rahmenbedingungen für ein ergiebiges Lernmilieu gegeben“, betonte der Ausbildungsminister.

Pind erfreut über Zusammenarbeit mit deutschen Schulen

Besonders erfreut zeigte sich Pind über die Zusammenarbeit des UC Syd mit deutschen, insbesondere Flensburger Ausbildungsstätten. „Das ist wirklich eine gute Sache“, stellte er fest.

Zuvor hatte die Vorstandsvorsitzende von UC Syd, Regionsvorsitzende Stephanie Lose (Venstre), in ihrer Begrüßungsansprache die Wichtigkeit von Licht, insbesondere Tageslicht, für die Lernbereitschaft und -fähigkeit von Schülern und Studierenden hervorgehoben. „Je besser die Lichtverhältnisse, desto besser das Lernen“, sagte sie und freute sich, dass die Architekten mit dem lichtdurchfluteten Gebäude sehr gut diesen Aspekt umgesetzt hätten.

„Das neue Campusgebäude ist für Apenrade von großer Bedeutung und ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg, ein Kraftcenter für Soziales und Gesundheit zu werden“, sagte Bürgermeister Thomas Andresen (Venstre) und hieß insbesondere die vielen neuen Studierenden willkommen und forderte sie auf, das Vereinsleben und Stadtbild in Zukunft zu prägen.

Letzter offizieller Redner war Seniorarchitekt Kasper Dige Larsen vom Architekturbüro Henning Larsen Architects. Man habe sich bemüht, ein Gebäude zu schaffen, dass sowohl vom Aussehen her und in der Materialwahl nach Apenrade passt, aber auch die Anforderungen einer modernen Ausbildungsstätte erfüllt. Besonders stolz war er auf die schall-isolierenden Elemente, die in Zusammenarbeit mit dem Künstler Tommy Støckel entstanden sind.

Das bei Einweihungen obligatorische rote Bändchen wurde mit einer güldenen Schere von Minister Pind durchtrennt.
Anschließend konnten die Gäste nach Herzenslust das Gebäude erkunden, die verschiedenen Studiengänge kennenlernen und sich an den gereichten Häppchen stärken. Den Abschluss bildete ein Konzert mit dem Sänger Thomas Buttenschøn.

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