Grünes Licht

Apenrade unterstützt die Landesgartenschau

Helge Möller
Helge Möller Journalist
Apenrade/Aabenraa
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Die Bürgermeister Thomas Andresen, Apenrade, Simone Lange, Flensburg, und Erik Lauritzen, Sonderburg Foto: Foto: Martin Ziemer/Flensborg Avis

Die Landesgartenschau 2020 soll eine grenzüberschreitende sein. Flensburg und Sonderburg hatten im Vorfeld erklärt, dafür Geld in die Hand zu nehmen. Apenrade wollte keinen Schnellschuss und überlegte. Bis jetzt.

Bis jetzt haben zwei Städte eine deutsch-dänische Landesgartenschau unterstützt. Nun ist Nummer drei hinzugekommen: Apenrade. Politiker des Apenrader Wachstumsausschusses gaben grünes Licht für das Projekt und dessen wirtschaftlichen Rahmen, berichtet Jydske Vestkysten.

Das Projekt habe sich von einer klassischen Landesgartenschau hin zu einem modernen Ereignis verändert, so Philip Tietje (Venstre) Vorsitzender des Ausschusses. Sein Ausschuss wird dem Wirtschaftsausschuss eine Empfehlung zukommen lassen, der in dieser Woche über das Projekt sprechen wird. Die Schau im Jahr 2020 in Flensburg, Sonderburg und Apenrade wird der Zeitung zufolge 19 Millionen Kronen kosten. Erwartet wird, 14 Millionen Kronen Fördergelder aus Interregmitteln zu akquirieren, die drei Städte sind mit voraussichtlich 1,6 Millionen Kronen dabei.

Es sei gut, dass Apenrade sein Engagement in der Sache bestätigt, sagt Initiator Stephan Kleinschmidt von der Schleswigschen Partei. Der Sonderburger Kulturpolitiker und Dezernent der Stadt Flensburg fügt hinzu, dass nun, in einem nächsten Schritt, ein Interregantrag zu erarbeiten sei.

Drei Projekte sind angedacht: Ein schwimmender Gemüsegarten soll in der Schau von 2020 bis 2022 abwechselnd in den drei Hafenstädten zu sehen sein. Die geplante Kunst- und Fahrradroute zwischen Apenrade, Sonderburg, Alsen und Flensburg verbindet bestehende Sehenswürdigkeiten. Eine weitere Route verbindet die Schlösser der Region.

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