Veranstaltung

Street-Food-Festival-Bilanz: Gerne wieder

Street-Food-Festival-Bilanz: Gerne wieder

Street-Food-Festival-Bilanz: Gerne wieder

Apenrade/Aabenraa
Zuletzt aktualisiert um:
Viele Menschen bevölkerten den Nordertor-Park (Nørreportpark). Foto: Karin Riggelsen

Diesen Artikel vorlesen lassen.

Die mehrtägige Veranstaltung zog viele Menschen nach Apenrade. Sie bot Erlebnisse für Körper und Geist. Auch die Veranstalter sind überaus zufrieden.

Was sollte es sein? Thailändisch, mexikanisch, argentinisch – oder doch lieber eine Pizza? Diese Frage stellten sich viele der Gäste des Street-Food-Festivals, das von Donnerstag bis Sonntag der vergangenen Woche im Nordertor-Park stattfand.

Manche der angebotenen Speisen wurden über dem offenen Holzfeuer zubereitet, andere wurden im Topf in einem der sogenannten Food-Trucks gekocht, und wieder andere kamen direkt aus dem Ofen auf die Teller.

Thor Andersen (r.) freut sich über den Erfolg des Street-Food-Festivals (Archivfoto). Foto: Karin Riggelsen

Das Festival hat zum ersten Mal stattgefunden. Nach Schätzungen der Veranstalter „Mad & Kultur“ besuchten es mehr als 15.000 Menschen innerhalb der vier Tage. Das waren mehr als erwartet. Gerechnet hatte Mitinitiator Thor Andersen mit 9.000 bis 11.000 Gästen, wie er zu Beginn hoffte.

Erfolg durch soziale Medien

Dass es jetzt doch so viele wurden, freut den gebürtigen Apenrader. Er meint, dass der Erfolg auch durch die umfangreiche Facebook-Kampagne ausgelöst wurde, die im ganzen Landesteil und auch über die Grenze hinaus im deutschsprachigen Raum gelaufen war. Und so hörte man auch die eine oder andere deutsche Stimme zwischen den vielen Besuchenden, die sich an den Veranstaltungstagen zwischen den Buden drängten.

Ein schlauer Zug war wohl auch, die Veranstaltung mit „By Night“ zu koppeln, die am Freitag stattfand. Die Geschäfte hatten bis 22 Uhr geöffnet.

Mehrere Faktoren spielen eine Rolle

Lange bevölkerten nicht mehr so viele Menschen die Stadt. Ein weiteres Erfolgsplus: das Wetter. Es war in den Tagen zwar nicht kuschelig warm, doch zumindest zeigte sich die Sonne – und es war vor allem trocken. So setzten sich die Leute an einen der vielen Tische – wenn sie denn dort einen Platz bekamen. Wer einen Sitzplatz ergattert hatte, kam auch das eine oder andere Mal mit den Banknachbarn ins Gespräch.

Frage nach dem Comeback

Viele Apenraderinnen und Apenrader nutzten das lange Wochenende, um sich mit der Familie oder mit Freundinnen und Freunden zu treffen. So zeigte sich auch City-Chefin Dorthe Hilbig sehr zufrieden mit dem Event. „Es waren wirklich viele Gäste da – auch von außerhalb. Damit habe ich nicht gerechnet“, sagte sie gegenüber „JydskeVestkysten“.

Bei aller Begeisterung: Ob es ein nächstes Mal geben wird, wird sich erst am Mittwoch herausstellen, wenn sich alle Mitveranstalter treffen, um das Festival zu evaluieren. Geht es allerdings nach der City-Chefin, stellt sich keine Frage. „Ja, absolut“, meint sie.

 

 

Mehr lesen

Europawahl 2024

Apenrade und der Kreml: Die deutsche Minderheit und die Kommunisten

Kopenhagen Der Kalte Krieg warf dunkle Schatten auf das Leben im Grenzland. Die Hoffnungen, die mit dem „kleinen Frieden“ durch die Bonn-Kopenhagener Minderheitenerklärungen 1955 verbunden waren, konnten die Sehnsucht nach dem großen Frieden nicht ersetzen. Die alarmierende Lage wurde beim Deutschen Tag und der Schuleinweihung in Hoyer deutlich. Dieser Artikel stammt aus einer Archiv-Serie von Siegfried Matlok über das 50-jährige Bestehen der EU.

Leserbeitrag

Meinung
Asger Christensen
„Stop svineriet med dåser i naturen“