Veranstaltungshinweis

Klassisches Edelholz trifft sich im Apenrader Hafen

Klassisches Edelholz trifft sich im Apenrader Hafen

Klassisches Edelholz trifft sich im Apenrader Hafen

Apenrade/Aabenraa
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Die Najaden ist nach einer 20-jährigen Überholung endlich wieder auf dem Wasser und mit ihrem Alter von 103 Jahren sicher eines der ältesten Boote. Foto: Aabenraa Sejl Club

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Im Juni treffen sich über 200 Oldtimer-Segler im Hafen des Segelklubs. Fast die Hälfte der Boote nimmt an einem nächtlichen Rennen teil. Auch Teilnehmende aus Deutschland sind dabei, denn von dort ging die Initiative für die maritime Veranstaltung aus. Ein Apenrader Segelschiff gab die zündende Idee.

Aus Kiel ging im vergangenen Jahr ein Anruf beim Apenrader Segelklub (Aabenraa Sejl Club – ASC) ein: „Ob wir nicht an der Classic Week 2024 teilnehmen wollen, und zwar als ihr Startort?“, erzählt der ASC-Vorsitzende Jens Christian Clausen.

Doch wie kam der in Kiel ansässige Veranstalter der Classic Week, Freundeskreis Klassische Yachten, auf die Idee, den Zielort ins dänische Apenrade zu verlegen? „Die Veranstalter haben von der Restaurierung des über 100 Jahre alten Segelschiffes Najaden erfahren, deren Heimathafen Apenrade ist. Das gab den Ausschlag für die Idee“, so Clausen.

Ehre und eine Chance für den Hafen

Man rechne mit höchstens 120 Booten, so die Classic-Week-Veranstalter bei der Anfrage. „Wir haben uns kurz beraten und die Veranstaltung als große Chance für unseren Hafen gesehen“, so der Vorsitzende. „Wir sind sehr stolz, für diese Aufgabe gewählt worden zu sein. So viele Oldtimer-Segler, versammelt an einem Ort, gibt es sonst nicht in Dänemark.“

Hafenstimmung bei der Classic Week: Die Traditionssegler liegen dicht an dicht nebeneinander. Nur so ist Platz für alle. Foto: Aabenraa Sejl Club

Womit der ASC nicht gerechnet hatte: Bei Anmeldeschluss gab es 206 angemeldete Boote. Das stellt den Klub nun doch vor einige logistische Herausforderungen, denn die Segelschiffe müssen einen Liegeplatz haben. „Aber die Seglerinnen und Segler sind gewohnt, dicht nebeneinander in den Häfen zu liegen. Anders bekommen wir die Schiffe auch gar nicht untergebracht“, so Jens Christian Clausen, der auch der Hauptverantwortliche für die Sicherheit sein wird.

Ein Erlebnis für alle

Er freue sich schon auf das zweitägige Fest. „Es wird ein toller Anblick sein, wenn all die vielen traditionellen Holzsegelschiffe nebeneinander im Hafen liegen“, sagt er. Das sei nicht nur für Segelnde ein tolles Erlebnis, preist er die Classic Week an.

Die Classic Week 2024 beginnt am Sonnabend, dem 15. Juni, mit der Ankunft der Segelboote, die alle vor dem Jahr 1970 gebaut wurden. Einige der Boote nehmen vorher an einem nächtlichen Rennen teil und kommen frühmorgens in Apenrade an.

Großes Rahmenprogramm

Bis Sonntag, den 16. Juni, liegen die über 200 Schiffe im Seglerhafen. Hinzu kommen ein Schoner und drei große, mehrmastige Segelboote, die im Industriehafen festmachen werden.

Für Unterhaltung sorgen mehrere Musikerinnen und Musiker sowie Bands, und für das kulinarische Wohl der Gäste ist das Restaurant im Seglerhafen verantwortlich.

„Ich bin sicher, dass es ein Fest für alle wird“, sagt Jens Christian Clausen, der hofft, auch viele Apenraderinnen und Apenrader als Gäste begrüßen zu können.

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