Verkehrssicherheit

Erste Maßnahmen an unbeschrankten Bahnübergängen

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Eine Maschine fräst die obere Schicht im Asphalt. So entstehen Unebenheiten, die Verkehrsteilnehmende zum langsamen Fahren bringen sollen.

Nach zwei Unfällen an Bahnübergängen ohne Schranken werden dort jetzt verkehrsberuhigende Maßnahmen vorgenommen. Damit soll die Sicherheit erhöht werden.

Zwei schwere Unfälle an einem unbeschrankten Bahnübergang bei Behrendorf (Bjerndrup) mit zwei Todesopfern haben jetzt dazu geführt, dass die Kommune Apenrade reagiert.

Schon kurz nach dem jüngsten Unfall am vergangenen Freitag gab es Forderungen, die Sicherheit an den unbeschrankten Bahnübergängen zu verbessern, damit solche Unglücke nicht noch einmal vorkommen.

Die zuständige Gleisbetreibergesellschaft Bane Danmark hatte verlauten lassen, dass erst 2027 mit Schranken zu rechnen sei.

Forderung nach schnellerer Abhilfe

Die Bürgermeister von Apenrade, Jan Riber Jakobsen (Kons.), und von Sonderburg (Sønderborg), Erik Lauritzen (Soz.), hatten sich unter anderem dafür eingesetzt, schneller zu helfen.

An den vier unbeschrankten Bahnübergängen in der Kommune Apenrade werden jetzt Schwellen in den Asphalt vor den Gleisen gefräst, die die Verkehrsteilnehmenden dazu bringen sollen, langsamer zu fahren und aufmerksamer zu sein. Das geht aus einem Beitrag der Kommune im sozialen Netzwerk Facebook hervor.

Zudem sollen Geschwindigkeitsbegrenzungen für mehr Sicherheit sorgen, heißt es dort weiter.

Sie sollen für mehr Sicherheit sorgen: gefräste Schwellen im Asphalt.