Deutsche Minderheit

Bürgerverein Apenrade will sich durch Vorstandserweiterung für die Zukunft wappnen

Bürgerverein Apenrade will sich für die Zukunft wappnen

Bürgerverein Apenrade will sich für die Zukunft wappnen

Apenrade/Aabenraa
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Wenn die gewünschte Satzungsänderung (Symbolfoto) von den Mitgliedern jetzt gutgeheißen wird, könnte bei der ordentlichen Generalversammlung in wenigen Monaten schon gewählt werden. Foto: AdobeStock

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Es gehört nicht zur Tagesordnung, dass sich der Traditionsverein in einer außerordentlichen Generalversammlung an die Mitglieder wendet. Um aber schon bei der „ordentlichen“ Jahreshauptversammlung die nächsten Schritte machen zu können, müssen schon jetzt die Vorbereitungen getroffen werden.

Der Bürgerverein Apenrade hält normalerweise im Monat Juni seine Generalversammlungen ab. Daher macht es schon hellhörig, wenn im Terminkalender der Minderheit für den 27. Februar plötzlich der Name dieses Traditionsvereins auftaucht, noch dazu mit einer außerordentlichen Generalversammlung, wie ein zweiter Blick verrät.

Finanzspitzen für Jung und Alt

Der Bürgerverein Apenrade unterstützt Vereine und Einzelpersonen der deutschen Volksgruppe in der Kommune Apenrade finanziell.  Darüber hinaus vergibt der Verein Stipendien an Schülerinnen und Schüler der Deutschen Privatschule Apenrade und des Deutschen Gymnasiums für Nordschleswig, die sich auf dem Gebiet der deutschen Sprache besonders hervorgetan haben.

Wie der Vereinsvorsitzende Hans Christian Bock auf Anfrage betont, gibt es keinen Grund zur Sorge. Der Vorstand habe allein den Wunsch, das Gremium um zwei Plätze zu erweitern. „Damit wir uns gegebenenfalls bereits bei der ordentlichen Generalversammlung im zweiten Jahresquartal ergänzen können, muss vorher die Satzungsänderung beschlossen werden“, schildert Bock die undramatischen Hintergründe der außerordentlichen Generalversammlung.

Für die Zukunft wappnen

„Wir wollen uns einfach für die Zukunft besser aufstellen“, formuliert es Hans Christian Bock. Der Wunsch sei es, jüngere Menschen in den Vorstand aufnehmen zu können, die die Arbeit des Bürgervereins weiterführen möchten, ohne aber auf die jetzige Expertise im Vorstand verzichten zu müssen.

Die Generalversammlung am Dienstag, 27. Februar, findet im Haus Nordschleswig statt und beginnt bereits um 16.30 Uhr. „Der frühe Beginn ist primär der Tatsache geschuldet, dass am Abend der Konvent der Verbindung Schleswigscher Studenten stattfindet. Bis dahin sollten wir dann gerne fertig sein“, erläutert der Bürgervereinsvorsitzende den Nachmittagstermin.

Kleiner Tipp für Interessierte: Die Sitzung findet im Raum Apenrade statt. Die Teilnehmenden werden gebeten, den Haupteingang des Hauses Nordschleswig zu benutzen.

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