Deutsche Minderheit

Mehr als doppelt so viele Anmeldungen für das Faustballcamp wie im Vorjahr

Mehr als doppelt so viele Anmeldungen für das Faustballcamp wie im Vorjahr

Mehr als doppelt so viele Anmeldungen für das Faustballcamp

Lucas Bröcker
Tingleff/Tinglev
Zuletzt aktualisiert um:
Faustballsommercamp
Im vergangenen Jahr übten die Spielerinnen und Spieler Aufschläge. Foto: Judith Reicherzer

Diesen Artikel vorlesen lassen.

Am Sonnabend findet das Faustball-Sommercamp statt. Dabei gibt es nicht nur einen neuen Standort, sondern diesmal auch besonders viele Anmeldungen. Was auf dem Programm steht und warum das Camp so wichtig für das zukünftige Team Nordschleswig ist, verrät Organisator Hans Martin Asmussen.

43 Kinder, und damit doppelt so viele wie die 19 im vergangenen Jahr, haben sich für das Faustball-Sommercamp am Sonnabend in Tingleff angemeldet. Von 9.30 Uhr bis 15.30 Uhr werden sie einen Tag ganz im Zeichen des Faustballs verbringen.

„Die Teilnehmerzahl ist richtig positiv. Wir haben in diesem Jahr den Fokus auf die unter Zehnjährigen gelegt. Dafür haben wir die Schulen kontaktiert, was richtig gut funktioniert hat“, freut sich Organisator Hans Martin Asmussen. Die Kinder werden dabei in zwei Gruppen eingeteilt. Die 31 unter Zehnjährigen und die zwölf unter Sechzehnjährigen bilden jeweils eine Einheit und trainieren zusammen.

Auf dem sportlichen Programm stehen an diesem Tag ein Mix aus Faustball-Übungen, Faustball-Spielen und normalen Sportspielen. Zum Abschluss des Tages wird ein Mini-Turnier veranstaltet. „Es ist wichtig, dass es eine gewisse Abwechslung gibt. Wenn den ganzen Tag nur Faustball-Spiele gemacht werden, würde ganz vielen Kindern in dem jungen Alter langweilig werden“, so Asmussen.

Viele Trainer, um technische Fehler sofort zu erkennen

Zur Unterstützung der Durchführung des Camps werden neben dem Organisator auch eine zweistellige Anzahl an Trainerinnen und Trainern dabei sein. Bei 43 Kindern auf den ersten Blick relativ viele. Dazu erklärt Asmussen: „Gerade bei den Kleinen ist es essenziell, dass technische Fehler sofort gesehen und behoben werden. Da ist es wichtig, dass so viele mit dabei sind, um alles überblicken zu können. Alle Trainer, die ich gefragt habe, wollten sofort mitmachen.“

Kinder bilden wahrscheinlich zukünftiges Team Nordschleswig

Neben dem Spaß, der bei solch einem Sommercamp traditionell im Vordergrund steht, ginge es laut Asmussen auch darum, dass sich die Kinder schon einmal kennenlernen. „Spielerinnen und Spieler aus diesen Jahrgängen werden in Zukunft natürlich die Jugendmannschaften des Team Nordschleswig bilden. Darüber hinaus können wir vielleicht schon bei einigen Talent erkennen.“

Ursprünglich war das Trainingscamp für zwei Tage geplant und sollte, wie in den Vorjahren, auf dem Knivsberg stattfinden. Private Gründe der Veranstalter ließen allerdings nur einen Tag zu und der Platz auf dem Knivsberg sei aktuell nicht dafür geeignet, Faustball zu spielen.

Junge Menschen mit Wucht im Arm für Faustball geeignet

Umso zufriedener ist Hans Martin Asmussen, dass das Camp in Tingleff stattfinden kann und stimmt ein Loblied auf die Sportart an: „Faustball hat so viele Facetten. Die Ballbeherrschung ist das A und O. Dann gibt es diese Power beim Aufschlag. Die künstlerische Komponente kommt beim Zuspiel hinzu und in der Verteidigung muss sich permanent konzentriert werden.“

Wenn junge Menschen schon eine gewisse Wucht im Arm mitbringen, seien sie perfekt geeignet für Faustball. Diese Kinder sollen unter anderem für das zukünftige Team Nordschleswig beim Sommercamp entdeckt werden.

Mehr lesen

Kulturkommentar

Uffe Iwersen
Uffe Iwersen
„Vom Klo auf die Leinwand“