Kulturkommentar

„Öfter mal mutig sein!“

Öfter mal mutig sein!

Öfter mal mutig sein!

Julia Schmitt
Apenrade/Aabenraa
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Julia Schmitt hat sich gefragt, was mutig sein eigentlich bedeutet.

Kennt ihr diese Situationen, in denen ihr ein mulmiges Gefühl in der Magengegend habt, wenn man etwas Unbekanntes wagen will?

Dieses Gefühl der Angst, die einem begegnet, wenn man das Gewohnte verlässt und etwas Neues ausprobiert? Die meisten Ängste sind, rational gesehen, in der heutigen Zeit völlig überflüssig. Doch trotzdem muss man sich diesem mulmigen Gefühl immer wieder stellen. Man wird vor Herausforderungen stehen, das Unbekannte hinter sich lassen müssen, um Träume zu verwirklichen und im Leben weiterzukommen.

Um unsere Ziele im Leben zu erreichen, müssen wir unsere Ängste überwinden. Und das braucht Mut. Ich habe mich gefragt, was mutig sein denn eigentlich bedeutet. Sind nur die Menschen mutig, die irgendwelche Heldentaten vollbringen? Oder ist nicht vielleicht jeder Mensch auf seine ganz eigene Art und Weise mutig?

Für mich bedeutet mutig sein nicht nur Dinge zu tun, die eine Gefahr für dich und deinen Körper darstellen, sondern trotz Angst das zu tun, von dem man weiß, dass es richtig ist. Dabei spreche ich nicht nur von den großen Dingen wie Fallschirmspringen oder mit Haien tauchen. Oft sind es die kleinen alltäglichen Dinge, wie ein Telefonat oder das Ansprechen einer fremden Person, bei denen wir Nervosität verspüren. In dem Moment, in dem wir die Angst überwinden und man sich dieser eventuell unangenehmen Situation stellt, ist man mutig.

Habt ihr manchmal auch so ein mulmiges Gefühl? Dann setzt euch doch auch mal ein Ziel, seid mutig und bewegt euch aus eurer Wohlfühlzone heraus!

Ich habe mir für meine Zeit hier in Dänemark auch vorgenommen, noch öfter mutig zu sein, mich Herausforderungen zu stellen, und meine Komfortzone öfter zu verlassen.

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