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Trauer um RTL-Moderator Jan Hahn

Trauer um RTL-Moderator Jan Hahn

Trauer um RTL-Moderator Jan Hahn

dpa
Köln
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Der RTL-Moderator Jan Hahn ist mit nur 47 Jahren gestorben. Foto: picture alliance / dpa

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Er war erst 47 Jahre alt: RTL-Moderator Jan Hahn ist nach kurzer schwerer Krankheit gestorben.

Tränen und Erinnerungen an gemeinsame Momente: Kollegen des im Alter von 47 Jahren gestorbenen RTL-Moderators Jan Hahn haben sich in seiner einstigen Sendung «Guten Morgen Deutschland» emotional von ihm verabschiedet.

«Der war mein Buddy. Mich erinnert hier wirklich alles an ihn», sagte Moderatorin Susanna Ohlen, die die Morgenshow jahrelang zusammen mit Hahn präsentiert hatte, am Freitagmorgen. Sie sei unfassbar dankbar für all die schönen Momente, die sie gemeinsam gehabt hätten. «Und ich hätte einfach gerne noch mehr Zeit gehabt mit ihm.» Später weinte Ohlen.

RTL hatte am Donnerstag mitgeteilt, dass Hahn nach einer kurzen schweren Krankheit verstorben sei. Wie RTL.de am Freitag berichtete, war der Moderator an Krebs erkrankt. «Aus Rücksicht auf seine Familie und Freunde möchten wir herzlich darum bitten, von weiteren Spekulationen rund um die Todesursache abzusehen», zitierte das Portal eine RTL-Sprecherin. Hahn hatte von 2001 bis 2016 das Sat.1-«Frühstücksfernsehen» moderiert. 2017 wechselte er zu RTL und gehörte dort zum Team von «Guten Morgen Deutschland» (GMD).

Das GMD-Team trat am Freitag gemeinsam vor die Kamera, um in der Show an Hahn zu erinnern. Ihr Kollege habe immer viele Ideen eingebracht und Menschen zum Lachen gebracht, berichteten die Moderatoren. Die Nachricht von seinem Tod sei unerwartet gekommen. «Er war immer jemand, der groß gedacht hat und auch groß geträumt hat», berichtete Moderator Wolfram Kons. Nicht alles davon habe sich erfüllt. «Aber Jan, da wo du jetzt bist, wirst du weiter groß denken, wirst du weiter groß träumen.»

In kurzen Video nahmen weitere Freunde und Bekannte Abschied. «Gerade bei Jan gilt es wie fast für keinen anderen: Niemals geht man so ganz», sagte Moderator Matthias Killing. Sein Lachen werde «für immer» bleiben. Wegbegleiter Jürgen Meschede sagte über Hahns Arbeit im Fernsehen, für die er jahrelang hatte extrem früh aufstehen müssen: «Der hat das verkörpert, also dieses Gutgelaunte am Morgen. Das war genau sein Ding», sagte er. «Und das hätte er wahrscheinlich auch noch viele viele viele weitere Jahre gemacht.»

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