Dänemark Kompakt

Der Nachrichtenüberblick am Dienstag

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DN
Apenrade/Aabenraa
Zuletzt aktualisiert um:
Foto: Angelina Litvin/Unsplash

Wissen, was in Dänemark läuft – die wichtigsten Nachrichten des Tages im Überblick.

 

Banedanmark-Direktor kündigt

Der dänische Gleisbetreiber Banedanmark muss sich in der kommenden Zeit um einen neuen Direktor bemühen, nachdem Per Jacobsen seinen Job gekündigt hat. Das berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Die Kündigung kommt inmitten mehrerer Projekte, mit denen Banedanmark den Eisenbahnbetrieb in Dänemark verbessern soll. Bis das Transport- und Wohnministerium eine Ablöse gefunden hat, wird Jacobsen weiter den Posten als Direktor beziehen. jt

 

Preis für Tour-Start gestiegen

Die öffentlichen Kassen müssen für den Start der Tour de France in Dänemark 2021 87 Millionen Kronen mehr auftischen, als die Veranstalter vorab geschätzt hatten. Das zeigt eine Einsicht der kommunalen Budgets für das kommende Jahr, berichtet die Tageszeitung „Politiken“. Demnach wird der gesamte Tour-Start in Dänemark rund 150 Millionen Kronen kosten. „Wenn es um große Sportveranstaltungen geht, dann haben die Politiker Binden vor den Augen. In den Kommunen hat man in allen Bereichen ein straffes Budget. Bei einer Sportveranstaltung passiert es aber, dass die Politiker sich nicht länger um den Preis kümmern“, so Roger Buch, Chefforscher der dänischen Medien- und Journalistenhochschule. jt

 

PISA-Studie: Dänische Schüler schneiden gut ab

Im Lesen, Rechnen und im Heimatkunde- und Sachunterricht liegen die dänischen Volksschüler über dem OECD-Durchschnitt. Das zeigt die PISA-Studie für 2018, wie die Nachrichtenagentur Ritzau berichtet. Im Bereich des Lesens und des Rechnens haben sich die dänischen Ergebnisse der PISA-Studie aus dem Jahre 2015 kaum verändert. Lediglich im Heimatkunde- und Sachunterricht sei der Durchschnitt von 502 auf 493 Punkte zurückgefallen. „Es ist gut, dass die dänischen Schüler zum zweiten Mal in Folge in allen drei Bereichen über dem OECD-Durchschnitt liegen. Wir müssen aber prüfen, was den Rückgang im Heimatkunde- und Sachunterricht verschuldet“, so Vibeke Tornhøj Christensen, Forscherin des Nationalen Zentrums für Wohlfahrt und PISA-Projektleiterin in Dänemark. jt

 

„Klimapositiv“: Coop 2030 nahezu ohne CO2-Belastung

Schädliche Gase der Kühlanlagen entfernen, Firmenwagen ohne Verbrennungsmotor und den unnötigen Gebrauch von Verpackungen minimieren. Das alles sind Ziele des Supermarktkonzerns Coop, die spätestens 2030 eingeführt werden sollen. Mit Baumpflanz-Aktionen will der Konzern zudem „klimapositiv“ werden und den Ausstoß von CO2 kompensieren, berichtet die Nachrichtenagentur Ritzau. Allein bis 2025 soll der CO2-Ausstoß laut Konzern um 75 Prozent gesenkt werden. „Wir wollen gerne einen ambitionierten Klimaplan vorzeigen. Wir sehen täglich neue Berichte, die zeigen, dass es mit unserer derzeitigen Lebensweise nicht weitergehen kann“, erklärt Coop-Klimachef Peter Svendsen. jt

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