Naturwissenschaftswoche

DSH: Große Verantwortung für fiktive Länder

DSH: Große Verantwortung für fiktive Länder

DSH: Große Verantwortung für fiktive Länder

Hadersleben/Haderslev
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Deutsche Schule Hadersleben
Die Klimawoche der DSH beschägtige sich vorrangig mit Klimaschutz. Foto: Ute Levisen

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Im Namen der Naturwissenschaft hat sich die Deutsche Schule Hadersleben (DSH) in der vergangenen Woche mit Klimaschutz auseinandergesetzt. „Der Nordschleswiger“ hatte bereits über die Projektwoche berichtet, doch besonders spannend war das Projekt der achten und neuten Klasse in Zusammenarbeit mit Life Fonden.

Die Naturwissenschaftswoche war ein voller Erfolg. Da sind sich Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer der Deutschen Schule Hadersleben einig.

Am vergangenem Freitag wurde die Projektwoche feierlich beendet und einzelne Stationen und Projekte der Woche vorgestellt. Die Schülerinnen und Schüler der DSH waren begeistert und auch die Eltern hatten am Freitag die Möglichkeit, sich das Gelernte ihrer Kinder genauer anzusehen.

Neben Haferbrötchen, selbsthergestellten Kunstdünger, Phosphortest und der Fragestellung, wie man die Umwelt erhalten und sichern kann, hatten die Klassen acht und neun auch ein ganz besonderes Angebot.

„Sie lernten nicht nur die 16 Ziele der UN kennen, sondern durften gemeinsam mit Life Fonden ein Projekt auf die Beine stellen", erzählt Kim Hoffmann Bjerringgaard, Lehrer der achten Klasse an der DSH.

Life Fonden – was ist das genau?

Life Fonden ist eine dänische Unternehmensstiftung mit gemeinnützigem Zweck. Die Stiftung hat sich zur Aufgabe gemacht, sowohl die naturwissenschaftliche Bildung, Ausbildung und Forschung zu verbessern, aber auch, Kinder und Jugendliche für eben diese naturwissenschaftliche Sparte zu begeistern.

Life Fonden bietet Kurse an, mit denen auch die DSH gearbeitet hat, die von realer Thematik sind und den Schülerinnen und Schülern echte ökologische, ökonomische und/oder soziale Probleme näher bringen sollen. Dabei stehen vor allem die globalen UN Ziele im Vordergrund. Sie sollen dabei eine Art Anleitung zur Problemlösung sein und für die Schwierigkeiten der einzelnen Ländern sensibilisieren.

Schülerinnen und Schüler der Achten und Neunten Klasse nahmen am Programm teil

Aufgabe für die Schülerinnen und Schüler der achten und neunten Klasse war es mit Hilfe von Life Fonden, fiktive Länder zu kreieren. Sie hatten aber auch die Möglichkeit, mit dem von Life Fonden vorgegebenem Land Mali zu arbeiten. Ziel war es zum einem, eine fiktive Entwicklung voranzutreiben, zum anderen sollten die Kinder für die weitreichenden Herausforderungen und oftmals ineinander verflochteten Schwierigkeiten in der Entwicklungsarbeit ein Gefühl bekommen.

Auch Diagramme und Entwicklungstabellen sollten den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeiten bieten, sich kreativ, aber auch mit wissenschaftlichem Ansatz, dem Thema zu nähern. Das große Oberziel war das Verständnis für Klimaschutz und Nachhaltigkeit zu erweitern.

Am Freitag durften die Klassen dann ihre Länder in Form von Zeitungsartikeln vorstellen und bewerten lassen. Dabei entstanden spannende und informative Texte, die auf ein steile Lernkurve hinwiesen.

DSH
An den Wänden des Klassenraums hingen am Freitagvormittag, selbstgeschriebene Artikel zu den jeweiligen Ländern. Foto: Amanda Klara Stephany
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