Mittelmeer

Hamburg will aus Seenot gerettete Flüchtlinge aufnehmen

Hamburg will aus Seenot gerettete Flüchtlinge aufnehmen

Hamburg will aus Seenot gerettete Flüchtlinge aufnehmen

Hamburg
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Peter Tschentscher Foto: Georg Wendt/dpa

Das Bundesland Hamburg will Bootsflüchtlinge aus dem Mittelmeer aufnehmen, sagt Bürgermeister Tschentscher.

Hamburg ist nach den Worten von Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) zur Aufnahme von Bootsflüchtlingen aus dem Mittelmeer bereit. „Das haben wir dem Bundesinnenministerium auch schriftlich mitgeteilt“, sagte Tschentscher am Montag dem Radiosender NDR 90,3.

Die Hansestadt habe schon in der Vergangenheit gezielt Flüchtlinge von den Schiffen, die im Mittelmeer Menschenleben retten, aufgenommen.

Der Bürgermeister hob zugleich das Engagement der Stadt für Asylbewerber hervor. In den vergangenen Jahren seien insgesamt 50.000 Flüchtlinge nach Hamburg gekommen.

In der Regel werden Asylbewerber in Deutschland nach dem sogenannten Königsteiner Schlüssel auf die Bundesländer verteilt. Demnach muss Hamburg in diesem Jahr knapp 2,6 Prozent aller neu in Deutschland ankommenden Asylsuchenden aufnehmen.

65 Migranten, die die deutsche Hilfsorganisation Sea-Eye an Bord ihres Schiffes „Alan Kurdi“ genommen hatte, konnten nach ihrer Irrfahrt auf dem Mittelmeer am Sonntag in Malta an Land gehen.

Wohin sie nun verteilt werden, ist allerdings unklar.

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