Trotz Corona

Immobilien für 100 Milliarden in der ersten Jahreshälfte verkauft

Immobilien für 100 Milliarden in der ersten Jahreshälfte verkauft

Immobilien für 100 Milliarden in sechs Monaten verkauft

dodo/Ritzau
Kopenhagen
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Immobilien
Der Immobilienmarkt in Dänemark boomt. Foto: Palle Skov/home.dk

Nach einem starken Rückgang im März hat der Immobilienmarkt in Dänemark die vergangenen Monate stark angezogen.

In den ersten sechs Monaten des Jahres sind in Dänemark Immobilien mit einem Gesamtwert von 100 Milliarden Kronen verkauft worden – und das trotz des Corona-Ausbruchs und des darauf folgenden gesellschaftlichen Shutdowns.

Das zeigen neue Zahlen des Immobilienportals „Boligsiden.dk“.

Dieses registrierte bis Ende Juni 10.000 verkaufte Immobilien für insgesamt 100 Milliarden Kronen – so viel wie in den vergangenen zehn Jahren nicht in diesem Zeitraum.

„Das ist ein überraschendes Ergebnis, da dies mitten in der Corona-Epidemie war, wo man eigentlich weniger Bewegung auf dem Markt erwartet hatte. Der Shutdown im März bedeutete einen plötzlichen Stopp der Verkäufe, doch diese nahmen danach langsam wieder Fahrt auf. Das gilt vor allem für die Sommerhäuser, bei denen der Verkauf fast explodiert ist, aber auch Wohnungen, Villen und Reihenhäuser liefen gut“, sagt Birgit Daetz, Ökonomin bei Boligsiden.dk.

Der Markt boomt

Der Betrag der verkauften Häuser in den ersten sechs Monaten dieses Jahres ist damit höher als in den Jahren 2011 bis 2013 zusammengerechnet.

Verglichen mit dem vergangenen Jahr, gab es einen Anstieg um 14 Prozent.

Als Grund nennt Daetz die Tatsache, dass es eine große Gruppe von Menschen in Dänemark gab, die durch die Corona-Krise keine finanziellen Einbußen hatten und deshalb in der Lage waren, neue Immobilien oder Sommerhäuser zu kaufen

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