Politik

Zufriedenheit, bissiger Kommentar und heftige Kritik

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Ritzau/hm
Kopenhagen
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Inger Støjberg spricht von einem „eklatanten Wortbruch" in der Ausländerpolitik Foto: Ida Marie Odgaard/Ritzau Scanpix

In der Nacht hat sich die Vorsitzende der Sozialdemokraten, Mette Frederiksen, mit Parteien des roten Blocks auf eine Minderheitenregierung der Sozialdemokraten verständigt. Das sind die Reaktionen aus der Politik:

Lars Løkke Rasmussen (Venstre), amtierender Regierungschef Dänemarks: „Die kleine rote Mehrheit hat einen Rekord gebrochen, indem sie 20 Tage lang mit sich selbst hinter verschlossenen Türen verhandelt und sich für die Hälfte Dänemarks auf den Weg begeben hat. Das ist schon etwas traurig.“ Løkke nannte auf Twitter die Übereinkunft einen „Rot-Grünen-Wunschzettel", der unfinanziert und unkonkret sei.

Inger Støjberg (Venstre), bis jetzt Ausländerministerin, und Pia Kjærsgaard, ausländerpolitische Sprecherin der Dänischen Volkspartei, bezichtigen Mette Frederiksen in Danmarks Radio des „eklatanten Wortbruchs“ im Hinblick auf die neu verabredete Ausländerpolitik.

Morten Østergaard, Chef der Radikalen, spricht ebenfalls die Ausländerpolitik an und sagt, dass nun auf diesem Gebiet eine reine Symbolpolitik ersetzt werde mit einer Politik des gesunden Menschenverstandes.

Pernille Skipper, politische Sprecherin der Einheitsliste, blickt auf den gesamtgesellschaftlichen Rahmen der Erklärung. „Alles in allem beenden wir ein Regime, in dem man Geld von denen nimmt, die krank oder arbeitslos sind, um es den Reichen zu geben."

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