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Stephanie Lose wird Chefin aller Regionen

Stephanie Lose wird Chefin aller Regionen

Stephanie Lose wird Chefin aller Regionen

cvt/Ritzau
Kopenhagen
Zuletzt aktualisiert um:
Stephanie Lose
Stephanie Lose Foto: Scanpix

Süddänemarks Regionsvorsitzende wird in den kommenden vier Jahren auch Vorsitzende des Verbandes der dänischen Regionen. Sie übernimmt vom Sozialdemokraten Bent Hansen.

Stephanie Lose (Venstre) wird Nachfolgerin von Bent Hansen (Soz.) als Vorsitzende des Verbandes der dänischen Regionen. Das steht fest, nachdem die sozialliberale Radikale Venstre sich am Mittwoch dazu entschlossen hat, sie zu unterstützen.

„Ich bin sehr froh und stolz auf das Vertrauen, das mir dadurch entgegengebracht wurde, dass eine Mehrheit mich als Vorsitzende der dänischen Regionen will“, so Lose.

„Stephanie Lose hat gezeigt, dass sie einen offenen und miteinbeziehenden Führungsstil hat. Sie hat außerdem die richtigen menschlichen und politischen Führungseigenschaften“, sagt Karin Friis Bach, die Verhandlungsführerin der Radikale Venstre. „Doch vor allem liegt es daran, dass Venstre zuerst auf uns zugekommen ist“, sagt sie.

Im Gegenzug erhalten die Radikalen den wichtigen Posten des Vorsitzenden des Gesundheitsausschusses bei den dänischen Regionen.

Bei den Regionswahlen am 21. November hat es in ganz Dänemark ein Patt zwischen rotem und blauem Block mit je acht Mandaten bei „Danske Regioner“ gegeben. Das einzige Mandat der Radikalen war somit das Zünglein an der Waage. Der Verband der Regionen ist Dachorgan der fünf dänischen Regionen, die das Gesundheitswesen als Hauptaufgabe haben. Der Verband verhandelt jährlich über den Haushalt für die Regionen mit dem Finanzminister.

Am 22. März, bei der kommenden Generalversammlung der Regionen, wird Lose ihren Posten formal antreten. Die erst 34-Jährige tritt nach dann 13 Jahren die Nachfolge vom ersten und bisher einzigen Chef der Regionen seit 2005, Bent Hansen, an. Lose folgte 2015 als Vorsitzende der Region Süddänemark auf Carl Holst (ebenfalls Venstre), der damals Verteidigungsminister wurde.

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