Nach Geldwäsche-Skandal

Sozialdemokraten fordern schärfere Kontrollen von Banken

Sozialdemokraten fordern schärfere Kontrollen von Banken

Sozialdemokraten fordern schärfere Kontrollen von Banken

dodo/Ritzau
Kopenhagen
Zuletzt aktualisiert um:
Foto: Leif Blom/Ritzau-Scanpix

Am Mittwochnachmittag lädt Gewerbeminister Rasmus Jarlov zu einem Treffen über neue Geldwäsche-Regeln. Die Sozialdemokraten haben angekündigt, drei Forderungen mitzubringen.

Der Mittwoch steht auf Christiansborg ganz im Zeichen des Geldwäsche-Skandals bei der Danske Bank. Am Nachmittag lädt Gewerbeminister Rasmus Jarlov (Konservative) zu einem Treffen, bei dem über eine Verschärfung der Geldwäsche-Regeln beraten werden soll.

Mit dabei ist der Vorsitzende des Gewerbe-, Wachstums- und Exportausschusses des Parlaments, Morten Bødskov (Sozialdemokraten). Er kündigte am Vormittag an, drei Forderungen mit in das Treffen zu nehmen.

Er verlangt, dass die Strafen für Geldwäsche verschärft werden, Banken dazu verpflichtet werden genauer auf verdächtige Transaktionen zu achten und dass die Banken selbst stärker von externer Seite kontrolliert werden sollen.

Unterstützung bekommt er vom finanzpolitischen Sprechern der Dänischen Volkspartei, René Christensen, der einige der Möglichkeiten der Banken einschränken möchte. Es müsse mehr Kontrollmöglichkeiten geben, besonders bei den internen Arbeitsabläufen. Die Finanzaufsicht solle besseren Zugang zu den Banken bekommen, so Christensen.

Er mahnt allerdings dazu, ruhig zu bleiben und keine Gesetze „aus dem Affekt heraus“ zu beschließen.

Mehr lesen

Leitartikel

Gwyn Nissen
Gwyn Nissen Chefredakteur
„Voneinander lernen“