Bildung

Politische Mehrheit: Einsatz für praktische Fächer verstärken

jt
Kopenhagen
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Eine breite Mehrheit im dänischen Folketing stimmt dafür, die praktischen Fächer in den Volksschulen zu stärken. Die Schüler sollen zwischen Kunst, Design, Kochen oder Musik wählen.

Die Schüler der dänischen Volksschulen sollen mehr praktische Erfahrung in ihrem Schulalltag bekommen. Das meint eine breite Mehrheit im dänischen Parlament und stimmt für eine neue Vereinbarung bezüglich der praktischen Fächer in den Schulen. Das berichtet das Unterrichtsministerium in einer Pressemitteilung.

Die Vereinbarung besteht aus fünf initiativen. Darunter soll es für Schüler ab der siebten Klasse obligatorisch werden, für einen Zeitraum von zwei Jahren zwischen Fächern wie Kunst, Kochen oder Musik zu wählen. Auch das Fach Design soll auf der Liste der praktischen Fächer stehen, so das Ministerium.

Demnach werden die Schüler eines der vier Fächer für mindestens zwei Jahre belegen. Zudem sollen die Kommunen entscheiden, ob die Schüler in den praktischen Fächern auch geprüft werden sollen. Auch die obligatorische Praktikumswoche der neunten Klassen soll auf die achte Klasse ausgeweitet werden. Die Schüler sollen sich aber weiterhin selbst um einen Praktikumspatz bemühen.

„Mehr Konstruktion, Technik, Service und Materialien im Schulunterricht sollen auch ein Augenöffner für die beruflichen Ausbildungen sein“, erklärt Unterrichtsministerin Merete Riisager (Liberale Allianz).

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